Dienstag, 15. Oktober 2013

S/W Fokus auf den Kölner Dom und die Armut

Diesmal kommt der Fokus erst am Dienstag, denn bei uns in der Eifel stehen die Trash People des Künstlers H A Schult und da gestern ein wenig die Sonne schien, war ich erst einmal unterwegs.

Bereits am 15. August 1248 wurde mit dem Bau der gotischen Kathedrale begonnen. Eine Feier zur Vollendung des Kölner Domes gab es aber erst  am 15. Oktober 1880, also mehr als 632 Jahre später. Während der langen Bauzeit wurde nicht ununterbrochen gebaut, sondern es gab auch Stillstände, nicht nur weil das Geld fehlte, sondern z.B. auch als die französischen  Revolutionstruppen das linke Rheinufer besetzen und den Dom längere Zeit als Pferdestall und Lagerhalle benutzten.
Inzwischen müssen immer wieder Baugerüste errichtet werden um marode Teile zu restaurieren.

Original

zum Vergrößern bitte anklicken

Fokus


Echte Kölner lieben nicht nur ihren Dom heiß und innig, sondern auch den Karneval und natürlich ein lecker Kölsch. Für die Fußball-Fans gehört auch noch der FC-Schal dazu, allerdings passt Rot/Weiß auch zu den Haien, dem Kölner Eishockeyclub. Hier also die perfekte Kölner-Quietscheente.



Am 17. Oktober ist der Internationale Tag zur Beseitigung der Armut. Sicher ein wichtiger Aspekt um weitere Unglücke wie zuletzt vor Lampedusa zu verhindern.
Viele von uns können sich kaum noch ein Bild von richtiger Armut machen, deshalb zeige ich heute ein Foto aus Angola. Man sieht Frauen und Kinder, die dort Geschirr abwaschen. Was ich im Internet nicht zeigen möchte, sind die Frauen und Kinder, die wenige Meter weiter nackt im Wasser stehen und sich im Winter mit dem eiskaltem Wasser des Okawango waschen. Außerdem holen die Frauen dort in großen Gefäßen das Wasser, das sie zum Kochen benötigen oder waschen am Fluss ihre Wäsche. Dabei begeben sie sich täglich in Lebensgefahr, denn im Fluß lauern hungrige Krokodile und angriffslustige Flußpferde.
Ein Brunnen kostet in Afrika ungefähr 3000 Euro, da hätte man mit 31 Millionen ca. 10.333 Brunnen bauen können, zumindest schon mal ein Anfang...

Original


Fokus



Habt ihr Lust auf mehr Fokusarbeiten bekommen? Dann schaut unbedingt bei Christa vorbei, dort gibt es jeden Montag neue Bearbeitungen zu bestaunen.





Kommentare:

  1. ja die 31 Millionen.Arti..man kann nur den Kopf schütteln..

    so eine Armut können wir uns nicht vorstellen..

    das letzte Bild gefällt mir von der Bearbeitung her gut :D
    einen LG vom katerchen der auch DANKE für das Hintergrundwissen sagt..so gut wie die Bilder die hier vorgestellt werden

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  2. Hallo Vera,
    das ist schon bemerkenswert, dass mehrere Jahrhunderte der Kölner Dom nicht weitergebaut wurde, aber in einem Guss als gotische Kathedrale vollendet wurde.

    Gruß Dieter

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  3. Der Blick auf den Dom ist atemberaubend schön. Es geht wohl vielen großen Kirchenbauten so, dass sie nicht in einem Stück entstanden sind. Ist ja auch ein ziemliches Unterfangen und auch heute noch Thema bei Großobjekten. Man denke nur an den Berliner Flughafen der nicht fertig werden will. So ein kleiner Dom für die Westentasche ist wahrscheinlich einfacher herzustellen ;-)

    Wasser ist für uns so selbstverständlich - es wäre schön, wenn es allen Menschen in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stehen könnte.

    LG Christiane

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  4. Wenn man bedenkt, dass früher keine Hilfsmittel, wie wir sie heute haben, für den Bau solcher gigantischen Gebäude zur Verfügung stehen, ist es kein Wunder, dass man länger zur Fertigstellung benötigte. Aber oft kamen und kommen auch heute noch unvorhersehbare Sachen dazwischen.
    Den Dom in den Fokus zu nehmen und ihn zu colorieren, ist natürlich ein Muss und die Bearbeitung gefällt mir unwahrscheinlich gut. :-)

    Die Quietscheente einfach zum Quietschen! :-)

    Dein Bericht über das beschwerliche Leben der Menschen in Angola zeigt, dass wir jeden Tag dankbar sein und anerkennen müssen, wie gut es uns eigentlich geht.

    Ich habe auf FB einen Film von HA Schult über die Trash People gesehen, das ist schon beeindruckend. :-)

    Ich hoffe, du hattest gestern dort ganz viel Spaß! :-)

    Liebe Grüße und hab einen schönen Nachmittag
    Christa

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  5. Och, die Quietscheente ist ja klasse und der Dom immer wieder schön, vor allem von der Rheinseite!

    Wir vergessen leider immer wieder viel zu schnell, wie gut es uns geht und das es nicht selbstverständlich ist, den Wasserhahn aufzudrehen und es kommt sauberes und warmes Wasser heraus!
    Dem ein oder anderen würde es gut tun, da mal drüber nachzudenken!

    Herzliche Grüße
    Annchen

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  6. Der Dom ist ein sehr schönes Bauwerk . Deine Bearbeitung gefällt mir gut . Auch auf dem letzten Foto . Da haben wir es sehr gut , Wasserhahn auf und es läuft .
    Liebe Grüsse Heike

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  7. du hast bei allen Bildern den Focus sehr gut gesetzt, rein von Motiv her gefällt mir die quietsche-ente am besten

    lg gabi

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  8. Ich kann mich auch immer noch für den Dom begeistern, so bin ich auch schon oben gewesen. Leider zu Schulzeiten und damals war es noch nicht so mit fotografieren^^ Habe hier aber noch ein Foto vom Dom im zweiten Weltkrieg...er steht und drumherum ist es verbombt.

    Was mir auch immer eine Erinnerung bleiben wird ist ein Bierkrug aus Köln, mit Deckel und den typischen Dingen. Hat auch schon viele Jahre auf dem Buckel und mich nach hier begleitet^^

    Über die Ente musste ich sowas von lachen, die finde ich absolut klasse. Muss ich doch mal gucken ob ich die im Netz finden kann.


    Mit der Armut ist für mich auch immer noch furchtbar. Gerade wenn man sowas mal mit eigenen Augen sehen konnte dann kann man es sich vorstellen, aber es ist auch faszinierend wie glücklich sie sein können. Da spielt Wohlstand und der Druck dahinter keine Rolle. Allerdings ist es immer noch sehr sehr traurig das Menschen verhungern müssen....


    Ein sehr schöner Post und wieder schöne Bearbeitungen von dir. Wünsche dir dann einen schönen Tag und sende liebe Grüssle

    Nova

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  9. Oh Arti,im Kölner Dom bin ich oft gewesen.Sie ist echt auch von innen ein Traum!!!
    Das tut mir so leid wegen den Menschen die unter Armut leiden.Es müsste und dürfte eigentlich nicht so sein.Unsere Erde ist riesengross,und alle Menschen könnten satt sein.Aber das System....hm...hm....
    Deine Fotos sind herrlich auch Deine Bearbeitungen gefallen mir!!!
    LG
    Christa

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