Freitag, 30. Juni 2017

... möchte mal etwas an die Glocke hängen

Manchmal schlägt es 13 ... meine alte, rostige Glocke macht zwar nur Bim-Bam aber ich möchte heute mal etwas an die "kleine" Glocke hängen.

zum Vergrößern bitte anklicken

Sicher hat der ein oder andere von euch auch schon einmal eine Auseinandersetzung mit "lieben" aber uneinsichtigen Zeitgenossen gehabt. Mir ist es am Montag so ergangen, als ich die kleinen Entenküken fotografiert habe. 

Eine Frau kam mit 5 Kindern und drei großen Einkaufstüten Brot zum Teich. Die Kinder jagten die kleinen Enten hin und her, die sich gerade noch so ins Wasser retten konnten. Dann fingen alle an die Enten zu füttern bzw. die kleineren Kinder bewarfen die Enten, auch die Küken, mit harten Brotenden. Als ich auf die Hinweisschilder am Teichrand hinwies und darum bat, die Enten nicht zu füttern, weil es ihren Tod bedeuten könnte, brach ein wahrer Shitstorm über mich herein. 
Es gibt in Deutschland kein Gesetz, das das Füttern der Wasservögel verbietet und unter Strafe stellt. Die Schilder appellieren nur an die Einsicht der Bürger. Leider muss man tatenlos zusehen, wie den Tieren Schaden zugefügt wird. 

So, das musste jetzt mal raus. Habt ihr schon ähnliche Erlebnisse gehabt und wie ist es euch dabei ergangen?




Immer am Ultimo heißt es bei Frau Tonari zeigt her eure "Rost-Parade".
Bei diesem Projekt solltet ihr unbedingt auch
die anderen Rost-Beiträge bewundern.







Kommentare:

  1. Liebe Arti,
    eine Glocke ist ja super und wenn sie schlägt, fällt wohl der Rost weg :-))))!

    Ja, die Sache mit dem Füttern der Enten.

    Inzwischen gibt es ja an den Seen große Schilder, zumindest hier am Monrepossee, dass man die Seevögel nicht füttern soll. Doch es gibt sie eben diese so was von saudummen Leuten, die immer noch Enten füttern, dabei macht das krank.

    Tja und ungezogene Kinder, ich mag dazu nichts mehr sagen.
    Ich denke, dass sich das in den Kinder widerspiegelt, wie halt die Eltern sind, siehe Uneinsichtigkeit.

    Hab Dank für diesen Post.

    Lieben Gruß Eva

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  2. Boa, bei sowas könnte ich "kotzen", vor allem wenn dann noch nicht einmal die Einsicht vorhanden ist.

    Mit Fütterung habe ich in D. in meinem Zuhause erlebt. Extra schon Schilder an der Weide angebracht "Kein Brot füttern" habe ich dann einen Morgen einen Mann erwischt. Er kam mit Auto, hielt und meinte auch seine Tüte mit altem Brot entleeren zu müssen. Was meinste wie ich zu ihm flitzen konnte. Ihn darauf hingewiesen kam auch so eine blöde Antwort "Wieso, die Pferde mögen das doch"....Ihm dann von Krankheiten erzählt meinte er mich als blöd hinstellen zu wollen. Daraufhin ihm nochmal von Hufrehe und durch was sie ausgelöst werden kann war immer noch kein Verständnis vorhanden. Da wurde ich dann lockerer und habe ihm klar gesagt dass ich mir seine Autonummer merkn würde und es zur Anzeige käme, mit Hinweis auf Tierarztkosten und eventueller Entschädigung...

    Tja, und Tiere jagen, auch das konnte ich hier schon im El Monasterio sehen. Touristen mit Kindern die die Pfauen jagen durften. Da bin ich dann auch lauter geworden, die Eltern kümmerte es wenig....und dann habe ich die Kids "gejagt"

    Kann es auch nicht nachvollziehen wie manche Menschen ticken, vor allem wenn man höflich auf etwas hinweist.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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  3. hoefliche HInweise werden leider selten angenommen. Hier bei uns schon gar nicht. Im Gegenteil, ich habe oft Angst etwas zu sagen, damit ich unbeschaedigt bleibe

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  4. Du hättest vielleicht mit einer großen Glocke klingeln sollen ;-), wenn es um ihr Vergnügen geht, sind die meisten Menschen eher uneinsichtig. Die Enten/Spatzen/Tauben wollen es doch, behaupten sie...

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  5. Das ist schon schlimm, dass die Leute sich nicht daran halten.
    Selber habe ich vor Jahren mit meinen Enkelkindern die Enten an unserem See gefüttert, doch heute weiß ich, dass es nicht gut ist und auch die Enkelkinder verstehen das schon. Es steht zwar kein Verbotsschild da, aber eigentlich sollte jeder durch die Medien darüber informiert sein.
    Klar muss das an die große Glocke und vielleicht kann alles verhindert werden, wenn eine Geldbuße verhängt wird ?!

    LG Mathilda ♥

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  6. Schönes Foto liebe Arti von der Klocke.

    Was dieses Erlebniss betrifft, werde ich schon wütend beim lesen. Ich konnte da bisher auch nicht still sein. Bisher hatte ich Glück, das man es dann beachtete..Zumindest so lange ich in der Nähe war.

    Liebe Grüsse
    Elke
    ------------------
    https://promocia.wordpress.com/

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  7. Liebe Arti,
    die Glocke ist sehr schön.
    Solche Erlebnisse habe ich auch schon gehabt, leider haben nicht alle Menschen so viel Einsicht, wie notwendig wäre. Aber das per Gesetzt zu verbieten halte ich für falsch. Wir haben sowieso schon zu viele Gesetze, an die sich niemand hält und Verstöße gegen diese Gesetzte werden auch nicht geahndet, weil die Behörden ohnehin schon völlig überlastet sind. Besser wäre es solchen Menschen soviel Bildung zu vermitteln, dass man mit ihnen vernünftig reden kann, aber das scheint mir auch aussichtslos...
    Ich wünsche Die noch einen schönen Freitag.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  8. ja, ich glaube beim Enten füttern scheiden sich die Geister. Weil es ist ja son niedlich - außerdem ist man das alte Brot weg.... und die Kinder haben soviel Spaß dabei usw.
    Ich kann's irgendwie verstehen, aber ich finde es absolut nicht gut. und ich selbst tu es nicht.

    So lange es nicht unter Strafe gestellt wird, wird es immer Leute geben die Füttern.

    lg gabi

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  9. Liebe Vera,
    die alte Glocke gefällt mir, sie ist in Ehren verrostet, gell.

    Was diese leidige Enten-Fütterei angeht, da ist offensichtlich kein Kraut gegen die Dummheit der lieben, lieben Mitmenschen gewachsen. Sie werfen eben kein Brot weg und wenn, dann natürlich nur in Richtung von Vögeln. Ggggrrrrr.........
    Lieben Gruß
    moni

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  10. Die alte Glocke ist wunderschön. Danke, dass Du sie in der Rostparade zeigst.
    Und zum Erlebnis mit den Enten: Gegen Beratungsresistenz kann man einfach nichts machen. Leider.

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  11. Liebe Arti,eine schöne Glocke die sicher eine Geschichte hinter sich hat.
    Das die Enten krank werden könne, durch diese verschiedene Fütterei, ist wohl noch nicht ins Bewusstsein mancher Zeitgenossen gedrungen. Uneinsichtige Menschen sind resistent gegen vernünftige Argumente.
    Liebe Grüße zum Wochenende, Klärchen

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