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Montag, 27. Juli 2026

Der Wolf und die Biene

Eigentlich hätte es ein Tag wie jeder andere sein können. Unsere Kugeldistel zeigt wieder ein Blütenmeer an runden blauen Stachelbällen und hunderte von Insekten, besonders aber Honigbienen, schwirrten um die Pflanze. 


Französische Feldwespe

Honigbiene und Faulbaumbläuling

Gammaeule

Alles war friedlich, bis der Wolf kam, genauer gesagt, der Bienenwolf, der eine Grabwespe ist. Plötzlich schnappte der Bienenwolf sich eine der Bienen und stach mit seinem Stachel gezielt in den Oberkörper der Honigbiene. Diese wurde durch den Stich gelähmt und hörte schnell auf zu zappeln. Die Wespe drückte dann mit der Spitze ihres Hinterleibes den Körper der Biene zusammen um so Nektar aus dem Magen herauszupressen und aufzulecken. 

zugeschnappt

Stachel in den Oberkörper der Biene gestochen

auf den Magen gedrückt

Nektar abgeschleckt

Wenige Sekunden später flog der Bienenwolf mit seiner Beute davon. Die gelähmte aber noch lebende Biene dient als Nahrung für die Larven. 

Jetzt aber noch etwas für's Herz, ein junges Rotschwänzchen:



Jetzt wünsche ich allen Besuchern eine gute, neue Woche!




5 Kommentare:














  1. die Natur ist einfach brutal, dabei will doch jeder nur überleben

    lg gabi

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  2. Noch nie habe ich davon gehört oder gar gesehen. Wie immer sind deine Bilder einzigartig!
    LG aus Wien

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  3. Liebe Arti, ich habe zwar schon mal etwas von einem Bienenwolf gehört, aber was der macht, ist mir wirklich neu. Das ist ja echt gruselig, du hast das toll dokumentiert.
    Liebe Grüße - Jutta

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  4. Hallo Arti,
    tolle Makros die Du hier zeigst. Was mich fasziniert hat, ist, das mit diesem Bienenwolf. Den kampf zwischen den beiden hast Du super eingefangen.
    Liebe Grüsse Claudia

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  5. Liebe Vera,

    die Kugeldisteln sind ein auch ein wahrer Magnet für Insekten. Leider habe ich keine mehr.
    Da warst du gerade im richtigen Moment am Beobachten. Was Tiere so anstellen, um an Beute zu gelangen, ist schon beeindruckend. Um die arme Honigbiene tut es einem echt leid, aber so ist die Natur halt. Fressen und gefressen werden.
    Deine Fotos, wie du die einzelnen Szenen festgehalten hast, sind genial und man kann super gut den Ablauf erkennen.
    Dass die Grabwespe (Bienenwolf) dann mit der Beute davon flog, erinnert mich an das Schauspiel, was ich bei uns erlebte, als ein Sperber auf der Gartenbank eine Taube zerlegte und zum Schluss, nachdem er fast alles verzehrt hatte, mit dem Rest davon flog.
    Kleine Rotkehlchen sind auch bei mir zu Gast.

    Der Klimawandel hat uns halt jede Menge neue Pflanzen- und Tierarten beschert. Nicht alles ist zum Vorteil für uns, aber wir müssen uns wohl daran gewöhnen.
    Viele Störche ziehen ja gar nicht mehr bis Spanien, sondern überwintern hier bei uns.
    Die Jungvögel werden wohl zunächst, das steckt noch in ihren Genen, eine weitere Reise unternehmen, aber spätestens in 2 oder 3 Jahren verkürzt sich diese mit Sicherheit auch. Zumindest ist das bei uns bei den beringten Jungvögeln zu beobachten.

    Liebe Grüße
    Christa

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