Mähnenspringer stammen aus den Wüsten und Halbwüsten des nördlichen Afrika und sind bekannt für ihre Kletterkünste. Sie ernähren sich von Gräsern und Blättern mit denen sie ebenfalls ihren Wasserbedarf decken. Wenn sie an Quellen vorbeikommen, trinken die Tiere ausgiebig und baden manchmal sogar. Den Tuaregs dienen die Mähnenspringer als Lieferanten von Fleisch, Fellen und Leder. Inzwischen werden sie bereits als gefährdet eingestuft.
Wir haben die Tiere im Big Bend Nationalpark gesehen, denn in die USA wurden sie bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gebracht, gelten dort also als Neozoen.
Neozoen sind, wie überall auf der Welt, unerwünscht. In Texas dürfen Mähnenspringer auf privatem Land das ganze Jahr lang, ohne Obergrenze, bejagt werden. In den Nationalparks erfolgen gezielte Abschüsse aus Hubschraubern.
Die Tiere werden so rigoros bekämpft, weil sie mit den heimischen Dickhornschafen um die Nahrung konkurrieren und eine Atemwegserkrankung übertragen ohne selbst daran zu erkranken. Zusätzlich vermehren sich die Mähnenspringer stärker als die Dickhornschafe.
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| Dickhornschaf im Badlands NP |
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| Dickhornschaf im Glacier NP, parkt gerade auf einem Behindertenparkplatz ;)) |
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| Dickhornschaf in Alaska |
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| Dickhornschafe im Rocky Mountains NP, sie lecken Streusalz von der Straße |
Vielleicht haben die Bilder der Mähnenspringer in der Zukunft Seltenheitswert. Mir gefallen die Mähnenspringer mit ihren im Wind flatternden Brusthaaren und grazilen Sprüngen, wenn sie durch die Felsen klettern.
Ich wünsche ich euch allen eine angenehme Woche!












Liebe Vera,
AntwortenLöschenjetzt dachte ich zuerst, du hättest mal kurz einen Abstecher nach Afrika gemacht, aber nein....beim weiteren Lesen war alles klar.
Tolle Bilder hast du von den Mähnenspringern gemacht. :-)
Da sieht man wieder mal, was so alles passiert, wenn Tiere und Pflanzen aus anderen Teilen der Welt eingeführt werden. Irgendwann hat der Mensch sie satt und sie werden mit allen Mitteln bekämpft. Zum einen Teil ist es verständlich, das sie einheimische Arten verdrängen, auf der anderen Seite ist man doch etwas betrübt.
Das Ziel wäre, eine Balance herzustellen, sofern das überhaupt möglich ist.
Das Dickhornschaf hat sich ja einen tollen Parkplatz ausgesucht.*g*
In Alaska konntest du ein wahres Prachtexemplar mit der Kamera festhalten.
Sehr beeindruckt war ich auch von deinen Fotos vom Roadrunner, was für ein toller Vogel. :-)
Liebe Grüße und eine schöne neue Woche wünscht dir
Christa