Montag, 29. Juni 2026

Grünhäher und andere Häher

Früher hatte ich schon einmal geschrieben, dass ich Rabenvögel sehr schätze und die bunten Häher aus den USA ganz besonders. Da unser Eichelhäher farblich ebenfalls recht auffällig ist, gehört er ebenfalls auf meine Like-Liste. 



Vorgestellt hatte ich euch vor ein paar Jahren bereits den Blauhäher, Diademhäher und den weniger bunten Kiefernhäher.

Blauhäher oder Blue Jay


Steller's Jay oder Diademhäher


Clark's Nutcracker oder Kiefernhäher



Ein Kiefernhäher gehört genau wie der Tannenhäher zur Gattung der Nussknacker. Beide verstecken einen Großteil ihrer Nahrung für Notzeiten, ähnlich wie die Eichhörnchen.

Eurasian nutcracker oder Tannenhäher


Im Urlaub konnte ich nun endlich noch den Grünhäher ablichten. Er kommt nur in einem recht kleinen Gebiet im südlichen Texas vor. Sieht er nicht wunderschön aus mit seinem bunten Federkleid?

Green Jay oder Grünhäher





Wenn man solche Vögel und später dann die Bilder sieht, weiß man, warum immer mehr Leute das Birding als neues Hobby entdecken. Mir macht es auch nach 20 Jahren noch richtig viel Spaß.


Freitag, 26. Juni 2026

Route 66 durch Missouri

Trotz der vielen beeindruckenden Murals in Cuba, geht es nun weiter auf der Route 66. Wir machen einen Halt am Uranus Center, einer fiktiven Stadt (sogar mit Bürgermeister) mit allerhand Deko-Objekten für eine kurzweilige Pause.




ehemals die größte Gürtelschnalle der Welt





Als wir am größten Süßwarenladen von Missouri vorbeikamen, mussten wir schnell noch einen Zwischenstopp einlegen. Mitgenommen haben wir dann eine Packung Pekan-Nüsse in Zartbitterschokolade. Schokolade ist auch kein Problem bei Hitze, da wir für eiskalte Getränke immer eine Eisbox im Auto haben.



Die Johnson Creek Bridge und die Spencer Station, sind beide noch Originale aus der Blütezeit der Route 66.




In zwei Wochen besuchen wir dann Joplin, eine Stadt mit Murals, einer besonderen Kirche und kleinen Wasserfällen.


Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:


Schaut doch mal bei Gabi vorbei,

dort gibt es noch mehr Farben und Formen



Dienstag, 23. Juni 2026

Spanische Missionsstationen in Texas

Spanische Franziskaner-Mönche bauten im 18. Jahrhundert um San Antonio herum diverse Missionsstationen. Diese Stationen dienten hauptsächlich der Christianisierung der indigenen Bevölkerung. Geschickt wurden die Mönche von der spanischen Regierung in Europa um den Norden von Neuspanien (Texas) zu besiedeln und um so zu verhindern, dass sich französische Siedler aus dem angrenzenden Louisiana dort ausbreiten. In den Missionen wurde Landwirtschaft betrieben und man bildete die indigene Bevölkerung in europäischen Handwerksberufen aus. Zusätzlich gewährten die dicken Mauern der Missionen auch Schutz z.B. im Texanischen und Mexikanischen Unabhängigkeitskrieg.


Die vier Missionen entlang des San Antonio River und das Alamo gehören heute zum UNESCO Weltkulturerbe und sind ein National Historic Park. Am bekanntesten ist sicher das Alamo mitten in San Antonio. Die Schlachten um das Fort wurden mehrfach verfilmt und Phil Collins veröffentlichte 2012 das Buch "The Alamo and Beyond" mit Sammlungen von alten Dokumenten, Illustrationen und Bildern.




In Texas kennt jedes Kind "The Alamo" und all die Geschichten, die sich um die tapferen Helden, die die Mission verteidigt haben, drehen. Im Innenraum sind entsprechende Gedenktafeln und Fahnen zu besichtigen. Besucht wird das Alamo jedes Jahr von ca. 2,5 Millionen Personen.




Die anderen Missionen mit teilweise gut erhaltener Architektur zeige ich euch später noch.

In der Sommerhitze sind die Temperaturen im Inneren des Alamo übrigens sehr angenehm  :))




Samstag, 13. Juni 2026

Blogpause beendet

Zuerst möchte ich mich ganz herzlich für all eure lieben Genesungswünsche bedanken, besonders bei  Birgit (Landträumereien) und Heidi (Trollspecht), die mir beide so wunderschöne Genesungskarten geschickt haben. Nachdem ich wieder sprechen und den Mund, weiter als für einen Strohhalm nötig, öffnen konnte, ging es langsam aufwärts. Die Blogpause haben wir dann gleich noch genutzt um ein paar Wochen Ferien in unserem Lieblingsurlaubsland zu machen.




Nachdem wir im Herbst in den sehr europäisch geprägten Neuenglandstaaten waren, musste es nun mal wieder das traditionelle Amerika sein. So haben wir einige Wochen in Texas verbracht, das fast doppelt so groß ist wie die BRD. Unser Roadtrip stand diesmal unter dem Motto "Birding" und "Texas State Parks". Hier eine Collage, von einigen Schutzgebieten, in denen wir zum Birding in  Beobachtungshütten waren:




Bei teilweise 40°C und mehr freut man sich besonders über klimatisierte Bird Blinds (Vogelbeobachtungshütten) mit Sitzbänken. Manchmal verweilt man dort länger als gedacht und kommt abends mit reichlich Bildmaterial ins Hotel zurück  :))   Hier ein kleiner Vorgeschmack:





Natürlich besuchten wir auch Großstädte wie Dallas, Amarillo, Austin, San Antonio oder Houston:






Da Texas an den Golf von Mexiko (Amerika) grenzt, konnten wir zusätzlich Wasser und Sümpfe erkunden:


Begeistert waren wir auch von den blühenden Wiesen rechts und links der Straßen, die teilweise richtige Teppiche bildeten:



Da uns immer noch ein paar Nationalparke fehlen, haben wir die Carlsbad Cavern (Tropfsteinhöhle mit einem der größten unterirdischen Räume), den Guadalupe Mountains NP (mit dem höchsten Berg von Texas) und den Big Bend NP am Rio Grande besucht:



Wie immer gibt es später noch detailierten Nachschlag bei der ein oder anderen Aktion. Selber begebe ich mich dieses Wochenende auf eine große Blogrunde um zu schauen, wie es euch in der Zwischenzeit ergangen ist. Jetzt wünsche ich euch erst einmal ein wunderschönes Wochenende!


Dieser Post aus den Vereingten Staaten und mit den vielen Vögeln geht auch zu Elfies Foto-ABC



und die Murals und Skulpturen sende ich noch zu Gabi's F&F



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