Montag, 13. Juli 2026

Ein Problem, das Freude bereitet

Aus ökologischer Sicht wurde der Schmetterlingsflieder in der BRD und Österreich zum unerwünschten Neophyten erklärt und ist in der Schweiz schon ganz verboten. Angeblich sät er sich überall unkontrolliert aus und verdrängt die heimische Flora. Diese Aussage kann ich aus unserem Garten absolut nicht bestätigen. Ich habe in fast 40 Jahren noch nie irgendeinen Sämling entdeckt, denn bis zum Winter waren wir noch Besitzer von zwei richtig großen, dunkellila blühenden Sträuchern. Beide haben, aus welchem Grund auch immer, den letzten Winter leider nicht überstanden. 

Zitronenfalter in leichtem Gegenlicht auf dem alten Sommerflieder

Im Frühjahr haben wir uns einen neuen Sommerflieder gekauft. Diesmal wurde es ein rosa blühendes Exemplar mit extra dicken Blütenrispen. Ein richtiger Volltreffer, denn es wimmelt nur so von Schmetterlingen rund um den neuen Busch. Genießt einfach die Bilder :

C-Falter

Distelfalter



Grünader-Weißling

Kleiner Kohlweißling

Tagpfauenauge


Sonnenröschen-Bläuling

Großer Kohlweißling


Warum kommen jetzt so viele Bilder mit einem Taubenschwänzchen ???  Weil wir nicht nur eins zu Besuch hatten, sondern manchmal gleichzeitig bis zu fünf Stück. Da weiß man gar nicht welches Exemplar man zuerst knipsen soll.











Kommt gut in und durch die neue Woche. Übrigens heiße Temperaturen ohne viel Wind sind ideales Schmetterlingswetter :))





Samstag, 11. Juli 2026

Joplin

Wie versprochen, zeige ich heute ein wenig von Joplin (Missouri). In der Innenstadt gefielen mir die großen Murals. Auf dem letzten Bild könnt ihr sehen, wie weit wir bereits auf der Route 66 gekommen sind:






Eine weitere Sehenswürdigkeit des Ortes sind die Grand Falls, ein beliebtes Naherholungsgebiet am Wochenende. Dabei handelt es sich um den größten, natürlichen und ständig Wasser führenden Wasserfall von Missouri.





In einem Vorort von Joplin wird es jetzt sehr speziell. Für die einen ist es Kitsch und für die anderen Betrachter ist es eine zu Herzen gehende Kunst. Wir wollten uns mal wieder selber ein Bild machen und haben die Precious Moments Kapelle besucht. 



Samuel Butcher war ein amerikanischer Künstler, der die Lehren des Christentums mit seinen typischen Kinderfiguren illustrierte. Unter dem Namen "Precious Moments" wurden und werden Sammlerfiguren, Postkarten usw. in der ganzen Welt verkauft. Die Kapelle wurde 1989 fertiggestellt und ist auf jeden Fall ein spezielles Erlebnis entlang der Route 66.




Altarraum

Blick zurück zur Eingangstür

Details von Wandgemälden




Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:


Schaut doch mal bei Gabi vorbei,

dort gibt es noch mehr Farben und Formen



  

Dienstag, 7. Juli 2026

Der Papst und seine Frau

Die Kreativität in der Namensgebung von Vögeln ist mitunter kurios und absurd. Dabei denke ich noch nicht einmal an die Namen, die die Maori in Neuseeland manchen Vögeln gaben, denn die klingen nur rein ZUFÄLLIG wie deutsche Wörter.

Zum Beispiel der Kaka, der bei uns als Waldpapagei bezeichnet wird


Richtig skurril wird es, wenn man einen Vogel als Papst(fink) bezeichnet, obwohl er ja eine Frau an seiner Seite hat. So viel ich weiß, hat es dies noch nie in all den Jahrhunderten der Katholischen Kirche gegeben. Die roten und grünen Federn würden zumindest noch zu zwei Farben der liturgischen Gewänder passen, aber das auffallende Blau im Kopfbereich schon nicht mehr. In den USA wird der Vogel als Painted Bunting bezeichnet, was in meinen Augen viel besser passt. Nun gut, genießt einfach die Bilder von unserem Birding in Texas:







die Frau vom Papst

Bei uns soll es jetzt wieder heiß werden. Langsam bekommt man Routine :))


Samstag, 4. Juli 2026

Franziskaner-Missionen, Bloggerpost und Zitat

Wie versprochen, geht es heute in den National Historic Park südlich von San Antonio. Zum Park gehören vier Missionsstationen entlang des San Antonio Rivers aus dem 18. Jahrhundert, die von spanischen Franziskanern gegründet wurden.

Die Mission Concepción wurde 1731 gebaut. Die Kirche selber ist die älteste, nicht restaurierte Steinkirche der USA.








Weiter 'gen Süden erreicht man die Mission San José. Sie wurde 1720 zuerst aus Lehm und Stroh errichtet, aber bald durch ein Mauerwerk aus Stein ersetzt. Insgesamt gab es 350 Räume in denen die Indigenen wohnten. Die Kirche selber wurde erst 1768 gebaut.










Damit es nicht zu viel an Geschichte und an Bildern wird, zeige ich die letzten zwei Missionen später. Hier noch ein Zitat vom Hl. Franziskus:



Bevor ich euch nun ein erholsames Wochenende wünsche, möchte ich noch meine wunderschöne Sommerpost von Birgit (Landträumereien) und Heidi (Trollspecht) zeigen. Die Gießkanne passt doch perfekt zu diesem Sommer und die Dame lächelt mich nun immer an, als wenn sie sich über das vielfältige und bunte Leben auf der Karte freut, egal bei welcher Temperatur. Man muss sich den Sommer einfach nur schön sehen. Auch hier noch einmal ganz herzlichen Dank für eure lieben Überraschungskarten!

Birgit

Heidi


Nicht nur die Route 66 feiert in diesem Jahr Geburtstag, auch die USA selber feiern heute, am 4. Juli, den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Egal wie man zur Zeit zu den Vereinigten Staaten steht, 250 Jahre sind eine lange Zeit und einen Glückwunsch wert. Hoffen wir, dass unsere BRD, wie wir sie heute kennen, dieses Jubiläum ebenfalls einmal erreichen wird.




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