![]() |
| Distelfink, der rote Kopf kommt erst später |
![]() |
| Grünfink |
![]() |
| Kohlmeise |
![]() |
| im Mispelbaum |
![]() |
| Hausrotschwanz |
![]() |
| Distelfink, der rote Kopf kommt erst später |
![]() |
| Grünfink |
![]() |
| Kohlmeise |
![]() |
| im Mispelbaum |
![]() |
| Hausrotschwanz |
Ferropolis ist ein besonderes Freilichtmuseum auf einer Halbinsel im Gremminer See, nahe Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt. Bekannt ist das Areal auch unter dem Namen "Stadt aus Eisen". Herzstück der Anlage sind fünf riesige ausgediente Schaufelrad- und Eimerkettenbagger aus dem ehemaligen Braunkohletagebau. Gegründet wurde das Projekt Mitte der 90er Jahre um den industriellen Wandel der regionalen Bergbaugeschichte sichtbar zu machen. Inzwischen dient das Gelände auch als Veranstaltungsort für Musikfestivals.
Jetzt geht es aber zum alten Riesenbagger bzw. auf den Aussichtsturm:
![]() |
| Eimerkettenabsetzer Medusa |
Auch der Aufstieg sieht nicht wie ein 08/15 Aussichtsturm aus
![]() |
| Der Abwurfausleger befördert das Abraummaterial auf die Halde |
Zwischendurch kann man immer Einblicke in das Innere des Baggers nehmen
Oben gibt es eine Aussichtsplattform mit herrlichem Blick auf die anderen Bagger
![]() |
| Eimerkettenschwenkbagger "Mad Max" |
![]() |
| Eimerkettenbagger Mosquito, ältester Bagger vor Ort |
Von unten sehen die Bagger fast noch imposanter aus
![]() |
| Absetzer Gemini |
![]() |
| Eimerkettenbagger "Big Wheel" |
![]() |
| nochmal Big Wheel |
Wer Lust hat, noch einmal virtuell auf die anderen Aussichtstürme zu steigen, findet hier die Links
Nach einer kurzen Pause, wegen unseres Urlaubes, geht es nun weiter auf der Route 66, die dieses Jahr ihren 100. Geburtstag feiert.
Vor 1926 war das Reisen von A nach B noch richtig abenteuerlich. Es war die Zeit, in der das Auto vom Luxusgut zum Massenphänomen wurde und sich offene, spartanisch ausgestattete Wagen langsam in geschlossene und bequemere Fortbewegungsmittel verwandelten. Mit der steigenden Menge an Automobilen wurden auch die unbefestigten Wege über Land stärker beansprucht. Nach Regenfällen dauerte es meist nicht lange bis die Autos in tiefen Schlammrinnen stecken blieben und von Farmern mit Pferdegespannen herausgezogen werden mussten. Auch für die Passagiere in offenen Wagen blieb so ein "Steckenbleiber" nicht ohne Folgen :)) Es war nur eine Frage der Zeit bis es auch außerhalb der Großstädte asphaltierte Straßen gab und dann 1926 schließlich die erste durchgehende Verbindung von Chicago nach Santa Monica in Kalifornien.
Jetzt geht es aber weiter. Wir halten am Heart of Route 66 Museum, mit der größten Zapfsäule der Welt. Das Museum war leider geschlossen, deshalb nur ein paar Bilder vom Außenbereich:
![]() |
| Fahrzeugfront Ford Fairlane, 1957 |
![]() |
| Front Pontiac Arrow Silver Streak 1940 |
![]() |
| Front Pontiac Chieftain, Anfang der 50er Jahre |
Die Straße führt uns dann zu einer einspurigen Brücke und gleich nebenan findet man einen großen Wasserturm mit einer aufgemalten Kokardenblume (Indian Blanket)
![]() |
| Rock Creek Bridge |
Nach der Eröffnung der Route 66 steigerte sich schnell das Verkehrsaufkommen und der Bedarf an Tankstellen, Restaurants und Hotels/Motels, die möglichst direkt an der Motherroad liegen sollten. Das Skyliner Motel in Stroud stammt von 1950 und wurde komplett renoviert, hat aber seinen Charme behalten, genau wie das Rock Café mit seiner Außendekoration
In Davenport wurden wir vom Welcome Sign begrüßt. Zusätzlich gibt es hier eine alte Tankstelle und entlang der Hauptstraße ganz viele Murals, die die alten Zeiten illustrieren
![]() |
| Old Sinclair Station |
![]() |
| alte Zapfsäule |
![]() |
| Dekoration aus alten Nummernschildern |
In zwei Wochen geht es weiter, dann besuchen wir u.a. ein Museum der Route 66. Ich hoffe, ihr seid dann wieder dabei um das Geburtstagskind gebührend zu feiern.
Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:
Da es nur noch zwei Wochen Urlaub waren, die wir dieses Jahr zur Verfügung hatten, sind wir mal wieder in Deutschland auf Roadtrip gegangen. Diesmal sollten es weder Meer, noch Alpen sein, deshalb entschieden wir uns für die "goldene Mitte". Das Wetter war ideal für den Spätsommer. Es gab keinen Regentag, mal mehr und mal weniger Wolken am Himmel und die Temperaturen waren bereits angenehm zum Wandern.
So fuhren wir insgesamt durch 9 Bundesländer, haben 27 Aussichtstürme erklettert, wanderten durch Wälder und Moore, eine blühende Heidelandschaft, ein Felsenlabyrinth, um einen See und auf eine Bergspitze.
Etwas gemütlicher ging es beim Flanieren, durch vier Schlossanlagen des 18. Jahrhunderts und zwei Landschaftsparks, zu:
Weit weniger elegant als die Schlösser waren diverse historische Städte entlang der Deutschen Fachwerkstraße. Dafür begeisterten sie uns mit wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern.
Aber auch "normale" Städte und Bäder haben einiges zu bieten
Ebenfalls interessant waren zwei Burgruinen mit ihren Informationstafeln und die sogenannte Teufelsmauer:
Auch wenn es nur zwei Wochen waren, so konnten wir doch einiges besichtigen und zur Belohnung haben wir uns abends in unseren Hotels mit diversen lokalen Köstlichkeiten verwöhnen lassen.
Demnächst gibt es dann noch ausführliche Berichte zu einigen Städten, Türmen und den Parks.
Habt ihr auch Probleme bei Blogger mit der Leseleiste und den aktuellen Posts anderer Blogger?