Mähnenspringer stammen aus den Wüsten und Halbwüsten des nördlichen Afrika und sind bekannt für ihre Kletterkünste. Sie ernähren sich von Gräsern und Blättern mit denen sie ebenfalls ihren Wasserbedarf decken. Wenn sie an Quellen vorbeikommen, trinken die Tiere ausgiebig und baden manchmal sogar. Den Tuaregs dienen die Mähnenspringer als Lieferanten von Fleisch, Fellen und Leder. Inzwischen werden sie bereits als gefährdet eingestuft.
Wir haben die Tiere im Big Bend Nationalpark gesehen, denn in die USA wurden sie bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gebracht, gelten dort also als Neozoen.
Neozoen sind, wie überall auf der Welt, unerwünscht. In Texas dürfen Mähnenspringer auf privatem Land das ganze Jahr lang, ohne Obergrenze, bejagt werden. In den Nationalparks erfolgen gezielte Abschüsse aus Hubschraubern.
Die Tiere werden so rigoros bekämpft, weil sie mit den heimischen Dickhornschafen um die Nahrung konkurrieren und eine Atemwegserkrankung übertragen ohne selbst daran zu erkranken. Zusätzlich vermehren sich die Mähnenspringer stärker als die Dickhornschafe.
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| Dickhornschaf im Badlands NP |
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| Dickhornschaf im Glacier NP, parkt gerade auf einem Behindertenparkplatz ;)) |
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| Dickhornschaf in Alaska |
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| Dickhornschafe im Rocky Mountains NP, sie lecken Streusalz von der Straße |
Vielleicht haben die Bilder der Mähnenspringer in der Zukunft Seltenheitswert. Mir gefallen die Mähnenspringer mit ihren im Wind flatternden Brusthaaren und grazilen Sprüngen, wenn sie durch die Felsen klettern.
Ich wünsche ich euch allen eine angenehme Woche!























































