Montag, 20. Juli 2026

Cowgirl, Cowboy und Cowbird

Da Texas der Inbegriff des "Wilden Westens" ist, kann man damit rechnen auf Cowboys und Cowgirls zu treffen. Letztere sind aber seltener zu sehen.





Schmunzeln musste ich allerdings, bei der Bestimmung dieses Vogels. Es handelt sich um einen Cowbird, genauer gesagt um den Bronzed Cowbird. Seine roten leuchtenden Augen hatten es mir gleich angetan.




Auch der hübsche Dreifarbenreiher kam mir wieder vor die Linse. Er beeindruckt ebenfalls mit seinen herrlichen roten Augen.



Während der Brutzeit färbt sich der Schnabel leuchtend blau. Ansonsten sieht er, wie im unteren Bild, an der Basis gelb und an der Spitze schwarz aus.


Ich wünsche allen meinen Lesern eine angenehme Woche!




Freitag, 17. Juli 2026

ABC-Foto: W

Heute geht es weder auf die Wave


noch in die White Pocket 


oder in den White Sands Nationalpark


sondern (ganz aktuell von unserem Frühlingsurlaub) wir fahren und wandern durch die Wichita Mountains. Die "Wichitas" sind zum größten Teil ein Naturschutzgebiet. Da Granit schwer verwittert, gehören die Berge zu den ältesten der Erde. Sie sind ca. 550 Millionen Jahre alt. Als erstes geht es hoch auf den Mount Scott, der eine herrliche Aussicht auf das Refugium bietet:

Mount Scott, Blick nach SO


die vielen Granitsteine dienen zur Hangsicherung
und zur Dekoration am Parkplatz

Blick nach Westen


Im Schutzgebiet liegt die Heilige Stadt der Wichitas. Dort stehen Gebäude, die dem biblischen Israel nachempfunden sind und immer noch Schauplatz von Passionsspielen sind.


Tempel des Herodes

Hügel Golgota

Stadttor Jerusalem

Hof des Herodes


Eine Wanderung durch die Prärie darf natürlich nicht fehlen und wenn man dann noch auf die typischen Tiere trifft, ist das Glück perfekt:

am French Lake entlang


eine Libelle hat sich am Ufer niedergelassen

die Rotwangenschildkröte genießt ein Sonnenbad,
hier ist ihre natürliche Heimat

ein Grünreiher nutzt das Seerosenblatt als Fußbad

eine trockene Fischtreppe

hinter der Fischtreppe sonnt sich ein Halsbandleguan

blühende Opuntien am Wegesrand

wir schleichen uns an einem grasenden Bison vorbei

über uns kreist ein Truthahngeier


hier ist auch die Heimat der Kokardenblume

wir beobachten die lustigen Präriehunde
inmitten von blühenden Mädchenaugen

kurz vor dem Parkplatz entdecke ich zwischen Bäumen
noch ein Texas-Longhorn-Rind


Ich hoffe, die Wichita Mountains, samt Flora und Fauna, haben euch gefallen. Jetzt wünsche ich allen Besuchern ein schönes Wochenende!

 

Ein Rückblick auf die anderen Buchstaben:

 

Montag, 13. Juli 2026

Ein Problem, das Freude bereitet

Aus ökologischer Sicht wurde der Schmetterlingsflieder in der BRD und Österreich zum unerwünschten Neophyten erklärt und ist in der Schweiz schon ganz verboten. Angeblich sät er sich überall unkontrolliert aus und verdrängt die heimische Flora. Diese Aussage kann ich aus unserem Garten absolut nicht bestätigen. Ich habe in fast 40 Jahren noch nie irgendeinen Sämling entdeckt, denn bis zum Winter waren wir noch Besitzer von zwei richtig großen, dunkellila blühenden Sträuchern. Beide haben, aus welchem Grund auch immer, den letzten Winter leider nicht überstanden. 

Zitronenfalter in leichtem Gegenlicht auf dem alten Sommerflieder

Im Frühjahr haben wir uns einen neuen Sommerflieder gekauft. Diesmal wurde es ein rosa blühendes Exemplar mit extra dicken Blütenrispen. Ein richtiger Volltreffer, denn es wimmelt nur so von Schmetterlingen rund um den neuen Busch. Genießt einfach die Bilder :

C-Falter

Distelfalter



Grünader-Weißling

Kleiner Kohlweißling

Tagpfauenauge


Sonnenröschen-Bläuling

Großer Kohlweißling


Warum kommen jetzt so viele Bilder mit einem Taubenschwänzchen ???  Weil wir nicht nur eins zu Besuch hatten, sondern manchmal gleichzeitig bis zu fünf Stück. Da weiß man gar nicht welches Exemplar man zuerst knipsen soll.











Kommt gut in und durch die neue Woche. Übrigens heiße Temperaturen ohne viel Wind sind ideales Schmetterlingswetter :))





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