Spanische Franziskaner-Mönche bauten im 18. Jahrhundert um San Antonio herum diverse Missionsstationen. Diese Stationen dienten hauptsächlich der Christianisierung der indigenen Bevölkerung. Geschickt wurden die Mönche von der spanischen Regierung in Europa um den Norden von Neuspanien (Texas) zu besiedeln und um so zu verhindern, dass sich französische Siedler aus dem angrenzenden Louisiana dort ausbreiten. In den Missionen wurde Landwirtschaft betrieben und man bildete die indigene Bevölkerung in europäischen Handwerksberufen aus. Zusätzlich gewährten die dicken Mauern der Missionen auch Schutz z.B. im Texanischen und Mexikanischen Unabhängigkeitskrieg.
Die vier Missionen entlang des San Antonio River und das Alamo gehören heute zum UNESCO Weltkulturerbe und sind ein National Historic Park. Am bekanntesten ist sicher das Alamo mitten in San Antonio. Die Schlachten um das Fort wurden mehrfach verfilmt und Phil Collins veröffentlichte 2012 das Buch "The Alamo and Beyond" mit Sammlungen von alten Dokumenten, Illustrationen und Bildern.
In Texas kennt jedes Kind "The Alamo" und all die Geschichten, die sich um die tapferen Helden, die die Mission verteidigt haben, drehen. Im Innenraum sind entsprechende Gedenktafeln und Fahnen zu besichtigen. Besucht wird das Alamo jedes Jahr von ca. 2,5 Millionen Personen.
Die anderen Missionen mit teilweise gut erhaltener Architektur zeige ich euch später noch.
In der Sommerhitze sind die Temperaturen im Inneren des Alamo übrigens sehr angenehm :))



















































