Samstag, 4. Juli 2026

Franziskaner-Missionen, Bloggerpost und Zitat

Wie versprochen, geht es heute in den National Historic Park südlich von San Antonio. Zum Park gehören vier Missionsstationen entlang des San Antonio Rivers aus dem 18. Jahrhundert, die von spanischen Franziskanern gegründet wurden.

Die Mission Concepción wurde 1731 gebaut. Die Kirche selber ist die älteste, nicht restaurierte Steinkirche der USA.








Weiter 'gen Süden erreicht man die Mission San José. Sie wurde 1720 zuerst aus Lehm und Stroh errichtet, aber bald durch ein Mauerwerk aus Stein ersetzt. Insgesamt gab es 350 Räume in denen die Indigenen wohnten. Die Kirche selber wurde erst 1768 gebaut.










Damit es nicht zu viel an Geschichte und an Bildern wird, zeige ich die letzten zwei Missionen später. Hier noch ein Zitat vom Hl. Franziskus:



Bevor ich euch nun ein erholsames Wochenende wünsche, möchte ich noch meine wunderschöne Sommerpost von Birgit (Landträumereien) und Heidi (Trollspecht) zeigen. Die Gießkanne passt doch perfekt zu diesem Sommer und die Dame lächelt mich nun immer an, als wenn sie sich über das vielfältige und bunte Leben auf der Karte freut, egal bei welcher Temperatur. Man muss sich den Sommer einfach nur schön sehen. Auch hier noch einmal ganz herzlichen Dank für eure lieben Überraschungskarten!

Birgit

Heidi


Nicht nur die Route 66 feiert in diesem Jahr Geburtstag, auch die USA selber feiern heute, am 4. Juli, den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Egal wie man zur Zeit zu den Vereinigten Staaten steht, 250 Jahre sind eine lange Zeit und einen Glückwunsch wert. Hoffen wir, dass unsere BRD, wie wir sie heute kennen, dieses Jubiläum ebenfalls einmal erreichen wird.




Montag, 29. Juni 2026

Grünhäher und andere Häher

Früher hatte ich schon einmal geschrieben, dass ich Rabenvögel sehr schätze und die bunten Häher aus den USA ganz besonders. Da unser Eichelhäher farblich ebenfalls recht auffällig ist, gehört er ebenfalls auf meine Like-Liste. 



Vorgestellt hatte ich euch vor ein paar Jahren bereits den Blauhäher, Diademhäher und den weniger bunten Kiefernhäher.

Blauhäher oder Blue Jay


Steller's Jay oder Diademhäher


Clark's Nutcracker oder Kiefernhäher



Ein Kiefernhäher gehört genau wie der Tannenhäher zur Gattung der Nussknacker. Beide verstecken einen Großteil ihrer Nahrung für Notzeiten, ähnlich wie die Eichhörnchen.

Eurasian nutcracker oder Tannenhäher


Im Urlaub konnte ich nun endlich noch den Grünhäher ablichten. Er kommt nur in einem recht kleinen Gebiet im südlichen Texas vor. Sieht er nicht wunderschön aus mit seinem bunten Federkleid?

Green Jay oder Grünhäher





Wenn man solche Vögel und später dann die Bilder sieht, weiß man, warum immer mehr Leute das Birding als neues Hobby entdecken. Mir macht es auch nach 20 Jahren noch richtig viel Spaß.


Freitag, 26. Juni 2026

Route 66 durch Missouri

Trotz der vielen beeindruckenden Murals in Cuba, geht es nun weiter auf der Route 66. Wir machen einen Halt am Uranus Center, einer fiktiven Stadt (sogar mit Bürgermeister) mit allerhand Deko-Objekten für eine kurzweilige Pause.




ehemals die größte Gürtelschnalle der Welt





Als wir am größten Süßwarenladen von Missouri vorbeikamen, mussten wir schnell noch einen Zwischenstopp einlegen. Mitgenommen haben wir dann eine Packung Pekan-Nüsse in Zartbitterschokolade. Schokolade ist auch kein Problem bei Hitze, da wir für eiskalte Getränke immer eine Eisbox im Auto haben.



Die Johnson Creek Bridge und die Spencer Station, sind beide noch Originale aus der Blütezeit der Route 66.




In zwei Wochen besuchen wir dann Joplin, eine Stadt mit Murals, einer besonderen Kirche und kleinen Wasserfällen.


Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:


Schaut doch mal bei Gabi vorbei,

dort gibt es noch mehr Farben und Formen



Dienstag, 23. Juni 2026

Spanische Missionsstationen in Texas

Spanische Franziskaner-Mönche bauten im 18. Jahrhundert um San Antonio herum diverse Missionsstationen. Diese Stationen dienten hauptsächlich der Christianisierung der indigenen Bevölkerung. Geschickt wurden die Mönche von der spanischen Regierung in Europa um den Norden von Neuspanien (Texas) zu besiedeln und um so zu verhindern, dass sich französische Siedler aus dem angrenzenden Louisiana dort ausbreiten. In den Missionen wurde Landwirtschaft betrieben und man bildete die indigene Bevölkerung in europäischen Handwerksberufen aus. Zusätzlich gewährten die dicken Mauern der Missionen auch Schutz z.B. im Texanischen und Mexikanischen Unabhängigkeitskrieg.


Die vier Missionen entlang des San Antonio River und das Alamo gehören heute zum UNESCO Weltkulturerbe und sind ein National Historic Park. Am bekanntesten ist sicher das Alamo mitten in San Antonio. Die Schlachten um das Fort wurden mehrfach verfilmt und Phil Collins veröffentlichte 2012 das Buch "The Alamo and Beyond" mit Sammlungen von alten Dokumenten, Illustrationen und Bildern.




In Texas kennt jedes Kind "The Alamo" und all die Geschichten, die sich um die tapferen Helden, die die Mission verteidigt haben, drehen. Im Innenraum sind entsprechende Gedenktafeln und Fahnen zu besichtigen. Besucht wird das Alamo jedes Jahr von ca. 2,5 Millionen Personen.




Die anderen Missionen mit teilweise gut erhaltener Architektur zeige ich euch später noch.

In der Sommerhitze sind die Temperaturen im Inneren des Alamo übrigens sehr angenehm  :))




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