Freitag, 13. Februar 2026

von Normal nach Lincoln

Normal ist eine Stadt in Illinois, auch wenn es sich wie eine Benzinsorte anhört ;))  Hier werden wir wieder von den Buchstaben der Stadt begrüßt



Eine Sehenswürdigkeit in Normal ist Sprague's Super Service Station. In diesem Gebäude im Tudorstil gab es eine Tankstelle, ein Café, eine Werkstatt und auf der ersten Etage wurden Apartments vermietet. Es wurde erst 1931 gebaut, als die Route 66 bereits viele Reisende anlockte. In den Schaufenstern habe ich noch drei Schildercollagen entdeckt, die in den USA sehr beliebt sind.







Fährt man weiter nach Bloomington kommt man am David Davis Mansion vorbei. Das Anwesen wurde 1871 im viktorianischen Stil fertiggestellt, also fünf Jahre nach dem Bürgerkrieg. Das Haus besitzt 36 elegant eingerichtete Zimmer mit fließend warmem und kaltem Wasser, eine Zentralheizung und Gasbeleuchtung. Man wollte sich nach den Entbehrungen des Krieges wieder etwas "gönnen".



Weiter geht es nach Atlanta, aber nicht in die Olympiastadt in Georgia, sondern in Illinois. Dort befindet sich das Giants Museum mit einer Sammlung von Riesenfiguren. Das Museum ist kostenlos, war aber leider schon geschlossen, so konnte ich nur ein paar Figuren auf dem Außengelände fotografieren.





Auf dem Weg in Richtung Lincoln kamen wir an diesem lustigen Wasserturm vorbei



Lincoln erhielt seinen Namen zu Ehren von Abraham Lincoln, der dort als reisender Rechtsanwalt im Bezirk tätig war. 2007 errichtete man in Lincoln den größten Planwagen der Welt. Auf ihm sitzt natürlich Abraham Lincoln. Der Wagen ist 7,6 m hoch und 12,2 m lang. Zum Schutz vor Regen und Schnee wird die Plane im Winter entfernt.



Ich hoffe, euch hat die Fortsetzung der Route 66 gefallen und ihr seid in zwei Wochen wieder dabei, wenn es weiter geht auf der Mother Road.

Jetzt wünsche ich euch ein buntes und humorvolles Wochenende, lasst euch vom Regen nicht die gute Laune verderben! Selber feiern wir allerdings keinen Karneval



Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:

   

Schaut doch mal bei Gabi vorbei,

dort gibt es noch mehr Farben und Formen



Mittwoch, 11. Februar 2026

ABC-Foto: R

Einige von euch wissen ja inzwischen, dass wir es lieben im Westen der USA, jenseits bekannter Pfade und Wege, mit dem GPS-Gerät durch die Steinwüsten zu wandern, weil es Abenteuer pur ist. Man weiß nie was sich hinter dem nächsten Hoodoo oder einer Felsformation zeigt. Nur eines ist sicher, man kommt immer mit mehreren hundert Bildern zurück :)) Aber keine Angst, ich zeige nur eine Auswahl.

Wer Interesse hat, kann heute visuell durch die Recaptured Pockets streunern. Dabei handelt es sich um rötliche Sandsteinformationen mit sehr prägnanten "Ausstülpungen", die mal wieder durch Erosion entstanden sind. 

Auto parken, Sonnencreme und Wasser mitnehmen
und schon kann es los gehen, tagsüber auch ohne Stativ


Ich liebe kurze Hosen mit vielen Taschen
für Kamera- und Objektivdeckel, Filter, Akkus usw.


auch im Backcountry blüht es













Ein Rückblick auf die anderen Buchstaben:




Für Juttas wiederbelebten DAD, habe ich noch

Kakteenblüten von der Recaptured Pocket









Samstag, 7. Februar 2026

Kamelien

Jetzt im Winter haben die Kamelien ihren großen Auftritt. Man sieht sie zur Zeit in vielen Gewächshäusern der botanischen Gärten blühen. Da ist ein Besuch gerade mal wieder eine nette Abwechselung


Draußen im Park genießt eine Katze bereits die ersten Sonnenstrahlen, während am See noch die Schilder auf die letzte "Eiszeit" hinweisen.




Kamelien gehören zu den Teestrauchgewächsen und stammen aus Ostasien. Dort haben sie die Bedeutung von Freundschaft, Harmonie und Eleganz. Weitere Aufmerksamkeit bekam die Pflanze durch den Roman "Die Kameliendame" bzw. die Oper "La Traviata".









Mit all den bunten Blüten wünsche ich euch ein gemütliches Wochenende und lasse liebe Grüße hier

eure Arti



Freitag, 30. Januar 2026

Von Pontiac bis Lexington über die Route 66

Heute verlassen wir Pontiac und schauen was die alte Route 66 im weiteren Verlauf noch zu bieten hat. Im Jahr 1985 wurde die Straße ganz offiziell außer Dienst gestellt, was man "decommissioned" nennt. Heute sehen diese Abschnitte teilweise so aus:




Gleich nebenan befindet sich diese Skulptur eines Motorrad-Polizisten. Sie sorgten auf der Mother Road für Recht und Ordnung. Früher waren Transporte quer durch's Land teuer und so wurden die Lastwagen (Trucks) bis zum geht nicht mehr beladen. Durch das hohe Gewicht wurde der Asphalt schnell beschädigt und die Strafen für eine Überladung fielen entsprechend hoch aus. Geschwindigkeitsüberschreitungen waren erst in den 50er Jahren von Bedeutung



Als nächstes werden wir vom Willkommensschild des Städtchens Chenoa begrüßt. Dort musste ich mir natürlich die alte Apotheke anschauen und das antike Nasenschild fotografieren




Weiter geht es nach Lexington. Dort können wir entlang der Memory-Lane wieder über die original Route 66 fahren.





Auch im Ort selber finden wir noch interessante Fotospots


historische Leuchtreklame

eine kleine Schildersammlung



typische Symbole der Route 66

Skulptur des "Crazy Presidential Elephant"
der aus Schrottteilen von Werkzeugen, Maschinen und Autos
zusammengebaut wurde


Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:

   

Schaut doch mal bei Gabi vorbei,

dort gibt es noch mehr Farben und Formen


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