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Samstag, 19. September 2026

Die Route 66 bis Davenport

Nach einer kurzen Pause, wegen unseres Urlaubes, geht es nun weiter auf der Route 66, die dieses Jahr ihren 100. Geburtstag feiert.

Vor 1926 war das Reisen von A nach B noch richtig abenteuerlich. Es war die Zeit, in der das Auto vom Luxusgut zum Massenphänomen wurde und sich offene, spartanisch ausgestattete Wagen langsam in  geschlossene und bequemere Fortbewegungsmittel verwandelten. Mit der steigenden Menge an Automobilen wurden auch die unbefestigten Wege über Land stärker beansprucht. Nach Regenfällen dauerte es meist nicht lange bis die Autos in tiefen Schlammrinnen stecken blieben und von Farmern mit Pferdegespannen herausgezogen werden mussten. Auch für die Passagiere in offenen Wagen blieb so ein "Steckenbleiber" nicht ohne Folgen :)) Es war nur eine Frage der Zeit bis es auch außerhalb der Großstädte asphaltierte Straßen gab und dann 1926 schließlich die erste durchgehende Verbindung von Chicago nach Santa Monica in Kalifornien. 

Jetzt geht es aber weiter. Wir halten am Heart of Route 66 Museum, mit der größten Zapfsäule der Welt. Das Museum war leider geschlossen, deshalb nur ein paar Bilder vom Außenbereich:


Fahrzeugfront Ford Fairlane, 1957

Front Pontiac Arrow Silver Streak 1940

Front Pontiac Chieftain, Anfang der 50er Jahre

Die Straße führt uns dann zu einer einspurigen Brücke und gleich nebenan findet man einen großen Wasserturm mit einer aufgemalten Kokardenblume (Indian Blanket)


Rock Creek Bridge

Nach der Eröffnung der Route 66 steigerte sich schnell das Verkehrsaufkommen und der Bedarf an Tankstellen, Restaurants und Hotels/Motels, die möglichst direkt an der Motherroad liegen sollten. Das Skyliner Motel in Stroud stammt von 1950 und wurde komplett renoviert, hat aber seinen Charme behalten, genau wie das Rock Café mit seiner Außendekoration






In Davenport wurden wir vom Welcome Sign begrüßt. Zusätzlich gibt es hier eine alte Tankstelle und entlang der Hauptstraße ganz viele Murals, die die alten Zeiten illustrieren


Old Sinclair Station

alte Zapfsäule

Dekoration aus alten Nummernschildern






In zwei Wochen geht es weiter, dann besuchen wir u.a. ein Museum der Route 66. Ich hoffe, ihr seid dann wieder dabei um das Geburtstagskind gebührend zu feiern.

Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:

13_Joplin 


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Sonntag, 23. August 2026

Tulsa und Umgebung

Vom Crosstar Flag & Tag Museum geht es Richtung Tulsa, der zweitgrößten Stadt von Oklahoma. Am Stadtrand befindet sich der Blaue Wal von Catoosa, eine der bekanntesten Attraktionen an der Route 66. Der Künstler und Zoologe Hugh Davis baute 1972 den Blue Whale für seine Frau als Geschenk zum Hochzeitstag, denn sie war eine begeisterte Sammlerin von Walen aller Art.





Jetzt geht es aber nach Tulsa. In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts bekam die Stadt durch diverse Ölfunde den Beinamen "Ölhauptstadt der Welt".





Der Golden Driller ist eine 23 m hohe und knapp 20.000 kg schwere Statue eines Ölarbeiters. Am Sockel der Statue kann man lesen: "Gewidmet den Männern der Erdölindustrie, die durch ihre Vision und ihren Wagemut aus Gottes Fülle ein besseres Leben für die Menschheit geschaffen haben". Ähnliche Ansichten hatte ja auch Sarah Palin im Wahlkampf 2008, als sie den Spruch "Drill, Baby, Drill" als Slogan benutzte um die Förderung von Erdöl und Erdgas auszuweiten. Später benutzte auch Donald Trump diese Worte.




Ein weiteres Wahrzeichen von Tulsa ist das riesige, alte Leuchtreklame-Schild für die Beatrice Dairy Company. Ursprünglich handelte es sich um einen örtlichen Verkäufer von Butter, Eiern und Milchprodukten, der dann 1910 zum größten Buttererzeuger der Welt wurde.



Weiter geht es zum historischen Route 66 Village, wo man alte Züge und mehr betrachten kann: 




Diese Lokomotive zog früher täglich einen Personenzug von
von St. Louis über Tulsa nach Oklahoma City


Tankstellen im Landhausstil wurden von 1920-1930 errichtet



Zum Schluss noch ein paar Mitbringsel vom Straßenrand aus Tulsa:




Buck Atom, der kosmische Cowboy




Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:

13_Joplin 


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Freitag, 7. August 2026

Von Kansas nach Oklahoma

Nach Galena, besuchen wir, auf den 21 Kilometern der Route 66 durch Kansas, noch Baxter Springs. Dort befindet sich eine inzwischen renovierte Tankstelle, die bereits 1930 Kunden mit Benzin versorgte und eine alte Apotheke in der man auch heute noch, außer Medikamenten, Eiscreme und Erfrischungsgetränke bekommt.







Wir fahren über die Grenze nach Oklahoma. Hier findet man noch knapp 700 Kilometer der alten Route 66.



Den ersten Stopp legen wir am privaten Crosstar Flag & Tag Museum ein. Dort gibt es Fotomotive ohne Ende und jede Menge Kuriositäten. Hier eine kleine Auswahl:
















Jetzt wünsche ich allen Lesern ein erholsames Wochenende!


Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:

13_Joplin 


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