Montag, 5. Oktober 2026

ein Glücksbringer macht den Abflug

In meinem letzten Garten-Post hatte ich ja schon berichtet, dass sich wieder sehr viele Marienkäfer an den Pflanzen in unserem Brunnen befinden. Einige haben sich inzwischen zum Glücksbringer entwickelt.




Marienkäfer gelten bereits seit dem Mittelalter als Glücksbringer, weil sie von den Bauern als Geschenk der Jungfrau Maria angesehen wurden, denn als natürliche Schädlingsbekämpfer haben sie schon so manche Ernte gerettet. Ein einzelner Käfer frisst bis zu 100 Blattläuse am Tag und der Asiatische Marienkäfer, auch wenn er hier verpönt ist, schafft sogar bis zu 250 und seine Larven gar bis zu 1.200

Larve des Asiatischen Marienkäfers


Bei den folgenden Bildern war ich zur rechten Zeit am rechten Ort, als sich der Marienkäfer aus der Puppenhülle befreite:

vielleicht geht es mit einem Kopfstand ?

endlich geschafft, der Käfer ist komplett draußen

erst mal erholen ...


Direkt nach dem Schlüpfen ist der Panzer noch ganz weich, empfindlich und hellgelb. Wenn die Flügeldecken an der Luft trocken, kann man nach 3-4 Stunden die ersten schwarzen Flecken erahnen.

alle Flügel müssen trocknen

hier kann man die Punkte erahnen

fast fertiger Käfer neben einer leeren Puppenhülle


Nach ungefähr 24 Stunden ist die Metamorphose samt Aushärtung und Umfärbung der Flügel vollendet. Da die hungrigen Larven schon alles an Blattläusen verzehrt haben, wird es Zeit um Abschied zu nehmen

er winkt mir zum Abschied noch einmal zu

breitet seine Flügel aus und hebt ab ...
viel Glück kleiner Käfer!



Am Freitag erreichte mich noch ganz liebe Herbst-Post von Birgit. Wunderschön hat sie wieder gemalt und geschrieben. ich habe mich jedenfalls riesig gefreut und sage auch hier noch einmal Dankeschön!





Ich wünsche euch nun auch ganz viel Glück
und eine sonnige Herbstwoche

eure Arti




Samstag, 3. Oktober 2026

von Chandler bis Luther

Die alten Leuchtreklamen entlang der Route 66 sind auch heute noch sehr begehrt und werden deshalb meist gut gepflegt und restauriert. Diese Reklame des 66-Bowl befand sich früher vor einer Bowling-Bahn in Oklahoma City, wurde nach der Schließung für 3.900 $ versteigert, aufgearbeitet und steht jetzt in Chandler. Auf dem Gelände kann man noch mehr historische Gegenstände entdecken





Unser nächster Stopp war das Seaba Station Motorradmuseum in Warwick. Es handelt sich um eine bereits 1924, also zwei Jahre vor der Eröffnung der Route 66, gebaute Tankstelle. Das gesamte Anwesen war bereits 1995 denkmalgeschützt als es von den heutigen Besitzern renoviert wurde. Im Museum konnten wir uns in aller Ruhe die Sammlung an diversen Zweirädern anschauen und bekamen von einem netten älteren Herren alles ausführlich erklärt. Zu fast jedem Motorrad gibt es eine Geschichte, aber die konnte ich mir beim besten Willen nicht alle merken  :))











Westlich von Luther (immer noch Oklahoma) kamen wir an der Route 66 Plaza, einer Conoco Tankstelle mit netten Murals am Kassengebäude, vorbei. Erstaunlicherweise machten viele Biker hier eine Pause. 





Beim nächsten Post besuchen wir John Hargrave, einen begeisterten Sammler von Kultgegenständen der Route 66.
Jetzt wünsche ich euch ein erholsames Wochenende und einen wunderschönen, goldenen Herbst.



Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:

13_Joplin 


Schaut doch mal bei Gabi vorbei,

dort gibt es noch mehr Farben und Formen





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