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Freitag, 31. Juli 2026

Der schnellste Vogel im Wilden Westen

... ist der Roadrunner. Bei uns wird der Vogel als Wegekuckuck bezeichnet. Man kann ihn überall in den trockenen Gebieten von Kalifornien bis Texas antreffen. Er ist relativ scheu und flitzt mit seinen langen Beinen meist schneller davon als die Kamera startbereit ist. Dabei kann er Geschwindigkeiten bis zu 30 km/Stunde erreichen.




Meist sieht man ihn nur am Morgen und Abend, denn in der heißen Mittagszeit versteckt er sich im Schatten.



Diesen Roadrunner haben wir in seinem Versteck aufgespürt, in einem alten Zug:






Es gibt sogar Skulpturen vom Roadrunner. Ein wirklich großes Exemplar aus Recyclingmaterialien steht in der Nähe von Las Cruzes in New Mexiko und in Texas entdeckten wir Paisano Pete, eine Fiberglasskulptur:




Jetzt wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende und hoffe, ihr müsst nicht so vor der Hitze wegrennen wie ein Roadrunner  :))




Montag, 20. Juli 2026

Cowgirl, Cowboy und Cowbird

Da Texas der Inbegriff des "Wilden Westens" ist, kann man damit rechnen auf Cowboys und Cowgirls zu treffen. Letztere sind aber seltener zu sehen.





Schmunzeln musste ich allerdings, bei der Bestimmung dieses Vogels. Es handelt sich um einen Cowbird, genauer gesagt um den Bronzed Cowbird. Seine roten leuchtenden Augen hatten es mir gleich angetan.




Auch der hübsche Dreifarbenreiher kam mir wieder vor die Linse. Er beeindruckt ebenfalls mit seinen herrlichen roten Augen.



Während der Brutzeit färbt sich der Schnabel leuchtend blau. Ansonsten sieht er, wie im unteren Bild, an der Basis gelb und an der Spitze schwarz aus.


Ich wünsche allen meinen Lesern eine angenehme Woche!




Dienstag, 7. Juli 2026

Der Papst und seine Frau

Die Kreativität in der Namensgebung von Vögeln ist mitunter kurios und absurd. Dabei denke ich noch nicht einmal an die Namen, die die Maori in Neuseeland manchen Vögeln gaben, denn die klingen nur rein ZUFÄLLIG wie deutsche Wörter.

Zum Beispiel der Kaka, der bei uns als Waldpapagei bezeichnet wird


Richtig skurril wird es, wenn man einen Vogel als Papst(fink) bezeichnet, obwohl er ja eine Frau an seiner Seite hat. So viel ich weiß, hat es dies noch nie in all den Jahrhunderten der Katholischen Kirche gegeben. Die roten und grünen Federn würden zumindest noch zu zwei Farben der liturgischen Gewänder passen, aber das auffallende Blau im Kopfbereich schon nicht mehr. In den USA wird der Vogel als Painted Bunting bezeichnet, was in meinen Augen viel besser passt. Nun gut, genießt einfach die Bilder von unserem Birding in Texas:







die Frau vom Papst

Bei uns soll es jetzt wieder heiß werden. Langsam bekommt man Routine :))




Montag, 29. Juni 2026

Grünhäher und andere Häher

Früher hatte ich schon einmal geschrieben, dass ich Rabenvögel sehr schätze und die bunten Häher aus den USA ganz besonders. Da unser Eichelhäher farblich ebenfalls recht auffällig ist, gehört er ebenfalls auf meine Like-Liste. 



Vorgestellt hatte ich euch vor ein paar Jahren bereits den Blauhäher, Diademhäher und den weniger bunten Kiefernhäher.

Blauhäher oder Blue Jay


Steller's Jay oder Diademhäher


Clark's Nutcracker oder Kiefernhäher



Ein Kiefernhäher gehört genau wie der Tannenhäher zur Gattung der Nussknacker. Beide verstecken einen Großteil ihrer Nahrung für Notzeiten, ähnlich wie die Eichhörnchen.

Eurasian nutcracker oder Tannenhäher


Im Urlaub konnte ich nun endlich noch den Grünhäher ablichten. Er kommt nur in einem recht kleinen Gebiet im südlichen Texas vor. Sieht er nicht wunderschön aus mit seinem bunten Federkleid?

Green Jay oder Grünhäher





Wenn man solche Vögel und später dann die Bilder sieht, weiß man, warum immer mehr Leute das Birding als neues Hobby entdecken. Mir macht es auch nach 20 Jahren noch richtig viel Spaß.


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