Die aus England stammenden Pilgerväter waren natürlich nicht die ersten Siedler in den heutigen USA, aber mit Abstand die bekanntesten.
Es handelte sich überwiegend um Puritaner, also Christen, die von der Kirche Englands eine absolut strenge Auslegung der Bibel forderten, Selbstdisziplin übten und auf alle weltlichen Vergnügungen verzichteten. In England wurden sie wegen ihrer religiösen Ansichten verfolgt und so beschloss eine Gruppe im September 1620 mit dem Handelsschiff Mayflower in die Neue Welt zu reisen und dort eine Kolonie nach ihren eigenen Lebensvorstellungen zu gründen.
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| Mayflower II |
Nach 66 Tagen in einem beengten Schiff, mit Hunger, Krankheiten und stürmischer See, erreichten 101 Siedler Cape Cod. Nur etwa die Hälfte überlebte den ersten Winter. Die meisten starben an Krankheiten, Erschöpfung, Hunger und der unerwarteten Kälte. Zum Glück gab es die Stämme der Wampanoag und der Patuxet, die den Pilgern beibrachten, wie man in schwierigen Zeiten überlebt.
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| Häuptling der Wampanoags |
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| Behausung der Patuxet |
Im Frühjahr 1621 segelte die Mayflower zurück nach England und die Pilgerväter gründeten den Ort Plymouth (Massachusetts).
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| in diesem kleinen Tempel liegt der Gründungsstein mit dem Datum der Anlandung |
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| Gründungsstein |
Da die Einheimischen den neuen Siedlern auch weiterhin bei der Fischerei und Landwirtschaft zur Seite standen, konnten alle gemeinsam im Herbst ein großes Erntedankfest feiern. Aus diesem Fest entwickelte sich später das Thanksgiving-Fest. In einem "lebenden" Freilichtmuseum, Plymouth Patuxet, gibt es Vorführungen wie die Siedler früher gelebt haben.
Von diverseren Guides wurde uns sehr anschaulich über das Leben und die harten Zeiten in den ersten Jahren berichtet. Die Besiedlung und Gründung britischer Kolonien schritt weiter voran, kostete den britischen Staat aber auch viel Geld, da er Soldaten zum Schutz vor den Indigenen nach Nordamerika schickte. Um die Siedler an den Kosten zu beteiligen wurden Steuern und Zölle erhoben. Schließlich kam es 1773 zur bekannten Boston Tea Party.


















Sehr interessant, liebe Arti...vielen Dank für die tollen Bilder und Einsichten in die Geschichte der Besiedlung und Gründung britischer Kolonien in den Vereinigten Staaten.
AntwortenLöschenLieben Gruß von Marita
da sieht man mal dass wohl keiner überlebt hätte
AntwortenLöschenwenn es die "Einheimischen" nicht gegeben hätte
(und wie wurde es ihnen gedankt :( )
vielleicht sollte das Trampeltier dort mal hingehen
er würde sie und auch die Sklaven ja am liebsten aus den Geschichtsbüchern streichen
von wegen die überlegene Rasse ..
aber sehr schöne Bilder
liebe Grüße
Rosi
Ein sehr interessantes Posting mit vielen anschaulichen Fotos.
AntwortenLöschenErst die Hilfe der Einheimischen annehmen, um diese dann später zu vertreiben, ist leider kein allzu gutes Beispiel für Menschlichkeit.
einen schönen Start ins WE
wünscht gabi
Das hast du super geschrieben liebe Arti, tolle Fotos zeigst du uns. Danke dafür.
AntwortenLöschenSchön alles festgehalten und ein beeindruckendes Posting.
Ganz liebe Grüße zu dir
Christine
Hallo Arti
AntwortenLöschenDanke für den Blick hinter die Kulissen.
Der Anfang ohne glanz und glorie und wenn es die Ureinwohner nicht gegeben hätte..!!Glaube es würde HEUTE ETWAS anders aussehen mit der DON GESELLSCHAFT.
mit einem LG von Eva
Hallo Arti,
AntwortenLöschenmit knappen Worten hast du die Geschichte der Besiedler des neuen Kontinents beschrieben. Ist schon erstaunlich unter welchen Bedingungen sie dort etwas
aufgebaut haben. Ohne die Einheimischen wäre das sicherlich nicht möglich gewesen. Und heute??
Liebe dankbare Grüße
Edith
Das ist ein interessanter Bericht mit tollen Bildern, liebe Arti. So ein Schiff habe ich im Inneren noch nie gesehen, genauso wie die Behausung der Patuxet-Stämme. Ein lebendes Freilichtmuseum … sowas finde ich fantastisch. Vor vielen Jahren haben wir mal bei uns in Nürnberg ein leeerstehendes altes Haus besucht, das von einer Theatergruppe zum Leben erweckt wurde. Solche Eindrücke finde ich sehr beeindruckend.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Heidi
Moin liebe Vera,
AntwortenLöschensehr interessant, ich mag solche Museumsdörfer. Dort bekommt man immer einen guten Eindruck wie schwer die Menschen es gehabt und gelebt haben.
Ganz TOLLE Eindrücke hast du uns da mitgebracht.
Ein schönes Wochenende wünsche ich dir.
Liebe Grüße
Biggi
Ach wie schön Du das alles aufbereitet hast liebe Vera. Ich mag diese Rückblicke in einst vergangene Zeiten und Du hast so tolle Fotos von diesem Museum mitgebracht einschließlich der Mayflower II. Wir haben es gerne gelesen und uns mit Dir dort hinbegeben.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Kerstin und Helga
Liebe Arti, ich finde diesen Post auch sehr interessant und danke Dir für die Geschichte die Du damit erzählst. Die Bilder sagen auch sehr viel aus, wie die Menschen damals gelebt haben und angekommen sind. Liebe Grüsse ins Wochenende, Klärchen
AntwortenLöschenDanke für das Stück Geschichte und die traumhaft schönen Fotos, wieder was gelernt. LG Romy
AntwortenLöschenDu hast immer wieder interessante Berichte und schöne Fotos für uns .
AntwortenLöschenLG aus Wien