Donnerstag, 6. November 2025

Der Gründungsstein der Vereinigten Staaten

Die aus England stammenden Pilgerväter waren natürlich nicht die ersten Siedler in den heutigen USA, aber mit Abstand die bekanntesten.
Es handelte sich überwiegend um Puritaner, also Christen, die von der Kirche Englands eine absolut strenge Auslegung der Bibel forderten, Selbstdisziplin übten und auf alle weltlichen Vergnügungen verzichteten. In England wurden sie wegen ihrer religiösen Ansichten verfolgt und so beschloss eine Gruppe im September 1620 mit dem Handelsschiff Mayflower in die Neue Welt zu reisen und dort eine Kolonie nach ihren eigenen Lebensvorstellungen zu gründen.

Mayflower II






Nach 66 Tagen in einem beengten Schiff, mit Hunger, Krankheiten und stürmischer See, erreichten 101 Siedler Cape Cod. Nur etwa die Hälfte überlebte den ersten Winter. Die meisten starben an Krankheiten, Erschöpfung, Hunger und der unerwarteten Kälte. Zum Glück gab es die Stämme der Wampanoag und der Patuxet, die den Pilgern beibrachten, wie man in schwierigen Zeiten überlebt.

Häuptling der Wampanoags


Behausung der Patuxet



Im Frühjahr 1621 segelte die Mayflower zurück nach England und die Pilgerväter gründeten den Ort Plymouth (Massachusetts). 

in diesem kleinen Tempel liegt der Gründungsstein mit
dem Datum der Anlandung

Gründungsstein


Da die Einheimischen den neuen Siedlern auch weiterhin bei der Fischerei und Landwirtschaft zur Seite standen, konnten alle gemeinsam im Herbst ein großes Erntedankfest feiern. Aus diesem Fest entwickelte sich später das Thanksgiving-Fest. In einem "lebenden" Freilichtmuseum, Plymouth Patuxet, gibt es Vorführungen wie die Siedler früher gelebt haben.









Von diverseren Guides wurde uns sehr anschaulich über das Leben und die harten Zeiten in den ersten Jahren berichtet. Die Besiedlung und Gründung britischer Kolonien schritt weiter voran, kostete den britischen Staat aber auch viel Geld, da er Soldaten zum Schutz vor den Indigenen nach Nordamerika schickte. Um die Siedler an den Kosten zu beteiligen wurden Steuern und Zölle erhoben. Schließlich kam es 1773 zur bekannten Boston Tea Party.


12 Kommentare:

  1. Sehr interessant, liebe Arti...vielen Dank für die tollen Bilder und Einsichten in die Geschichte der Besiedlung und Gründung britischer Kolonien in den Vereinigten Staaten.
    Lieben Gruß von Marita

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  2. da sieht man mal dass wohl keiner überlebt hätte
    wenn es die "Einheimischen" nicht gegeben hätte
    (und wie wurde es ihnen gedankt :( )
    vielleicht sollte das Trampeltier dort mal hingehen
    er würde sie und auch die Sklaven ja am liebsten aus den Geschichtsbüchern streichen
    von wegen die überlegene Rasse ..
    aber sehr schöne Bilder
    liebe Grüße
    Rosi

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  3. Ein sehr interessantes Posting mit vielen anschaulichen Fotos.
    Erst die Hilfe der Einheimischen annehmen, um diese dann später zu vertreiben, ist leider kein allzu gutes Beispiel für Menschlichkeit.

    einen schönen Start ins WE
    wünscht gabi

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  4. Das hast du super geschrieben liebe Arti, tolle Fotos zeigst du uns. Danke dafür.
    Schön alles festgehalten und ein beeindruckendes Posting.
    Ganz liebe Grüße zu dir
    Christine

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  5. Hallo Arti
    Danke für den Blick hinter die Kulissen.
    Der Anfang ohne glanz und glorie und wenn es die Ureinwohner nicht gegeben hätte..!!Glaube es würde HEUTE ETWAS anders aussehen mit der DON GESELLSCHAFT.
    mit einem LG von Eva

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  6. Hallo Arti,
    mit knappen Worten hast du die Geschichte der Besiedler des neuen Kontinents beschrieben. Ist schon erstaunlich unter welchen Bedingungen sie dort etwas
    aufgebaut haben. Ohne die Einheimischen wäre das sicherlich nicht möglich gewesen. Und heute??
    Liebe dankbare Grüße
    Edith

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  7. Das ist ein interessanter Bericht mit tollen Bildern, liebe Arti. So ein Schiff habe ich im Inneren noch nie gesehen, genauso wie die Behausung der Patuxet-Stämme. Ein lebendes Freilichtmuseum … sowas finde ich fantastisch. Vor vielen Jahren haben wir mal bei uns in Nürnberg ein leeerstehendes altes Haus besucht, das von einer Theatergruppe zum Leben erweckt wurde. Solche Eindrücke finde ich sehr beeindruckend.
    Liebe Grüße von Heidi

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  8. Moin liebe Vera,
    sehr interessant, ich mag solche Museumsdörfer. Dort bekommt man immer einen guten Eindruck wie schwer die Menschen es gehabt und gelebt haben.
    Ganz TOLLE Eindrücke hast du uns da mitgebracht.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir.
    Liebe Grüße
    Biggi

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  9. Ach wie schön Du das alles aufbereitet hast liebe Vera. Ich mag diese Rückblicke in einst vergangene Zeiten und Du hast so tolle Fotos von diesem Museum mitgebracht einschließlich der Mayflower II. Wir haben es gerne gelesen und uns mit Dir dort hinbegeben.

    Liebe Grüße
    Kerstin und Helga

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  10. Liebe Arti, ich finde diesen Post auch sehr interessant und danke Dir für die Geschichte die Du damit erzählst. Die Bilder sagen auch sehr viel aus, wie die Menschen damals gelebt haben und angekommen sind. Liebe Grüsse ins Wochenende, Klärchen

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  11. Danke für das Stück Geschichte und die traumhaft schönen Fotos, wieder was gelernt. LG Romy

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  12. Du hast immer wieder interessante Berichte und schöne Fotos für uns .
    LG aus Wien

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