Freitag, 30. Januar 2026

Von Pontiac bis Lexington über die Route 66

Heute verlassen wir Pontiac und schauen was die alte Route 66 im weiteren Verlauf noch zu bieten hat. Im Jahr 1985 wurde die Straße ganz offiziell außer Dienst gestellt, was man "decommissioned" nennt. Heute sehen diese Abschnitte teilweise so aus:




Gleich nebenan befindet sich diese Skulptur eines Motorrad-Polizisten. Sie sorgten auf der Mother Road für Recht und Ordnung. Früher waren Transporte quer durch's Land teuer und so wurden die Lastwagen (Trucks) bis zum geht nicht mehr beladen. Durch das hohe Gewicht wurde der Asphalt schnell beschädigt und die Strafen für eine Überladung fielen entsprechend hoch aus. Geschwindigkeitsüberschreitungen waren erst in den 50er Jahren von Bedeutung



Als nächstes werden wir vom Willkommensschild des Städtchens Chenoa begrüßt. Dort musste ich mir natürlich die alte Apotheke anschauen und das antike Nasenschild fotografieren




Weiter geht es nach Lexington. Dort können wir entlang der Memory-Lane wieder über die original Route 66 fahren.





Auch im Ort selber finden wir noch interessante Fotospots


historische Leuchtreklame

eine kleine Schildersammlung



typische Symbole der Route 66

Skulptur des "Crazy Presidential Elephant"
der aus Schrottteilen von Werkzeugen, Maschinen und Autos
zusammengebaut wurde


Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:

   

Schaut doch mal bei Gabi vorbei,

dort gibt es noch mehr Farben und Formen


Freitag, 23. Januar 2026

Winterruhe im Garten, oder auch nicht

Die Pflanzen erholen sich noch (fast) alle für ihren großen Auftritt in 2026. Trotzdem gibt es im Garten einiges zu beobachten. Letzte Woche, als ein wenig Schnee lag, tummelten sich Vögel an den Futterstellen und waren relativ aggressiv. Nennt man wohl Futterneid obwohl genug da ist.








Die Amseln bevorzugen eher die herabgefallenen Zieräpfel ... da passt schon mal ein kompletter Apfel in den Schnabel. Aber auch die letzten Beeren vom Sanddorn, der etwas weiter weg vom Fenster steht, sind begehrt



Heute habe ich unter dem Zierapfelbaum die ersten Winterlinge entdeckt. Ein sicheres Zeichen ... bald kommt der Frühling!



Hattet ihr, trotz Vogelgrippe, auch Besuch an den Futterstellen? Bei uns im Garten waren es auf jeden Fall weniger Vögel als in den letzten Jahren.


Sonntag, 18. Januar 2026

Happy Birthday, Route 66

In diesem Jahr feiert die Route 66 ihren 100. Geburtstag. Aus diesem Anlass setzte ich die begonnenen Berichte, zusammen mit der Aktion Farben und Formen, fort. Es macht mir einfach Freude euch in die alten Zeiten zu entführen und auch das ein oder andere (skurrile) Highlight rechts und links der Motherroad zu zeigen. 


Zuletzt ging es um den Ort Pontiac in Illinois mit den vielen kleinen Auto-Kunstwerken am Straßenrand. Aber man findet überall im Ort auch schöne Murals








Während es heute auf Murals darum geht, sich als Künstler darzustellen, dienten sie früher als pure Werbeflächen


Chautauqua war eine Initiative für Erwachsenenbildung
in ländlichen Räumen, evtl. vergleichbar mit VHS

der bemalte Käfer am Straßenrand musste auch noch mit  :))

Wer Lust hat, ab Chicago über die Route 66 zu reisen, kann hier die älteren Posts entsprechend nachlesen:

   

Schaut doch mal bei Gabi vorbei,

dort gibt es noch mehr Farben und Formen


Montag, 12. Januar 2026

ABC Foto: doppel Q

Ganz aktuell aus unserem letzten Herbsturlaub habe ich die Quincy Quarries im Gepäck. Quincy ist nicht nur ein TV-Gerichtsmediziner, sondern auch ein Vorort von Boston. Dort gibt es einen State Park, die Quarries (Steinbrüche) aus dem früher die Umgebung mit Granit versorgt wurde. Im Oktober 1826 übernahm dann eine der ersten Eisenbahnen den Abtransport des Granits. 
1963 wurde der Steinbruch geschlossen, die Gruben füllten sich mit Regenwasser und schnell entwickelte sich ein Paradies für "Klippenspringer". Nachdem viele Springer dort in den Tod gesprungen waren, legte man den Steinbruch wieder trocken und Kletterer übernahmen das Gebiet, gefolgt von mittelmäßigen bis schlechten Spray-"Künstlern".








links am Horizont erkennt man Boston






Bevor wir den Steinbruch verlassen haben, gab es noch eine ganz unverhoffte, aber wundervolle, Begegnung:

erst nur ein Kopf

und dann kam die ganze Truthenne aus dem Gras

und hatte sogar noch ihre 3 Kinder dabei






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