Mittwoch, 14. August 2019

Fischräder

Angeln, Netze und Reusen zum Fischfang kennt sicher jeder von euch. Heute möchte ich Fischräder vorstellen, die seit langer Zeit zum Lachsfang eingesetzt werden.
Dazu schwimmt das Rad zur Zeit der Lachswanderung wie ein Floss auf dem Wasser.


Unter Wasser schwimmen die Lachse in den Korb. Durch die Wasserströmung wird das Rad kontinuierlich um die Achse gedreht und befördert so die Fische nach oben aus dem Wasser heraus. An der höchsten Stelle rutschen die Fische aus dem Korb in eine Rinne und landen dann in Auffangbehältern.





Nun hoffe ich, dass ihr in der Sommerpause auch einige nicht alltägliche Entdeckungen machen konntet. Wer möchte, kann sich gerne verlinken. Inzwischen wisst ihr ja, dass dann eure Daten gesammelt werden. Genaueres findet ihr in der Datenschutzerklärung.

You are invited to the Inlinkz link party!
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Dienstag, 13. August 2019

Digitale Kunst mit Schwarzbär

Heute zeige ich zur Abwechselung mal keinen Braunbären sondern einen Schwarzbären. Dieser ist etwas kleiner als der Grizzly und besitzt keinen Buckel im Nacken.



Aus dem Foto entstand dann diese abstrakte Bärenhöhle




Mehr Digitales gibt es bei Jutta zu entdecken





Montag, 12. August 2019

S/W Fokus auf eine Schnitzerei

Die höchsten Bärendichte der Welt findet man in Alaska und so ist es nicht verwunderlich, wenn man dort auch viele große Schnitzereien sieht, die einen Bären als Motiv haben.



Diesen Bären mit einem gefangenen Lachs und im Hintergrund der Umriss von Alaska soll heute mein Fokus-Motiv werden.

Original


Fokus




Weitere Fokusarbeiten gibt es bei Jutta zu entdecken



Samstag, 10. August 2019

Ein Traum ging in Erfüllung...

Schon seit dem Weihnachtsvierteiler "Lockruf des Goldes" , der 1975 im TV lief, war es ein Wunsch von mir einmal nach Alaska und an Yukon und Klondike zu reisen. Lange musste ich darauf warten, da mein Mann eher die wärmeren Gegenden der USA bevorzugt. Aber dieses Jahr hat er mir meinen Wunsch erfüllt ...


Durch Alaska zu reisen ist etwas anders als durch die anderen US-Staaten. Das Straßennetz ist nur minimalistisch ausgebaut und die wenigen Straßen nicht überall geteert. Sehr oft werden Wasserflugzeuge und kleinere Schiffe für den Transport benutzt. Sogar in die Hauptstadt Juneau gelangt man nur mit Schiff und Flugzeug.



Es ist also nicht verwunderlich, wenn man bereits mit 16 Jahren ein Wasserflugzeug fliegen darf und man sie auf dem Land hinter vielen Häusern liegen sieht. Auch in die meisten Nationalparks gelangt man nur mit Schiff oder Flugzeug.


Im Sommer, wenn in Alaska die Lachse zum Ablaichen bergauf wandern, haben es die Bären besonders leicht sich die Fische aus dem Wasser zu holen. Unsere Beobachtungen an den Brooks Falls im Katmai Nationalpark waren einzigartig schön. Aber auch eine Bärin mit drei Jungtieren, die den Strand entlang kam, wird uns ewig in Erinnerung bleiben.




Leider waren die Zubereitungen von frischem Lachs, selbst in besseren Restaurants, nicht halb so gut wie man es aus Deutschland gewohnt ist. Sogar der angerichtete Teller sieht irgendwie lieblos aus ... das müssen die Amis noch stark verbessern!


Neben der Sichtung von Polarfuchs, Kanadischem Luchs, diversen Hörnchen, Walen, Vögeln usw. gab es viele Begegnungen mit Elchen und Karibus.



Entlang der Straßen zogen sich überall blühende Streifen von Wildblumen. Besonders oft erfreute uns das Schmalblättrige Weidenröschen 


und in höheren Berglagen auch das Arktische Weidenröschen


Zu einer Alaskareise gehören unbedingt auch Besuche von Gletschern


Hier mal ein Blick aus der Nähe. Die Blaufärbung des Eises hängt mit der Lichtreflexion zusammen. Gletschereis ist so stark verdichtet, dass nur noch das blaue Licht reflektiert wird.



In ganz Alaska leben nur ca. 750.000 Einwohner von denen ca. 300.000 in der größten Stadt von Alaska, nämlich Anchorage, wohnen. Erstaunlicherweise besitzt die Hauptstadt Juneau nur ca. 35.000 Einwohner.


Fairbanks ist ein guter Startpunkt um über den Dalton Highway zum Polarkreis zu gelangen. Wie man sieht war es dort gut warm, so ungefähr 27°C


In North Pole haben wir dann mal geschaut, was Herr und Frau Weihnachtsmann so im Sommer machen ... sie warten schon ungeduldig auf Weihnachten


Über den Top of the World Highway ging es oberhalb der Baumgrenze nach Dawson City, wo der Goldrausch 1896 begann



Auch heute noch kann man sein Glück beim "panning" versuchen. Auf dem Claim 6 darf jeder 3 Tage pro Saison kostenlos nach Gold suchen, schaufeln und waschen



Wesentlich effektiver als die Handarbeit waren bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die schwimmenden Goldbagger (dredge), die über Schaufelketten das Erdreich abtrugen, im Inneren wuschen und das Gold per Schwerkraft separierten. Das Erdreich selber wurde hinten wieder ausgeworfen.


Auch der Schriftsteller Jack London folgte dem Goldfieber nach Dawson, meldete dort einen Claim an aber erkrankte bereits im ersten Winter an Skorbut. Die Krankheit ließ ihn dann wieder nach Kalifornien zurückkehren. Eine Nachbildung seiner Hütte samt Inventar steht in Dawson.



Gold macht aber nicht glücklich, das wusste schon Demokrit und um dies auch für Novas Zitate am Samstag zu visualisieren, haben mich Clicky und Clacky beim Foto-Shooting mit dem riesigen Goldnugget tatkräftig unterstützt


Die alten Gebäude von Dawson stehen unter Denkmalschutz und wurden teilweise sehr liebevoll restauriert. Die Hauptstraße, am Yukon entlang, ist asphaltiert, alle anderen Straßen nicht, so dass sie entweder sehr staubig oder matschig sein können. Am besten bewegt man sich in der Stadt auf den erhöhten hölzernen Bürgersteigen.






Mehr Bilder aus Alaska und vom Yukon habe ich leider noch nicht fertig. Aber ich arbeite dran.

IN EIGENER SACHE:

Am kommenden Mittwoch (14.8.) geht "Anna" weiter. Ich denke aber mit dem 50. Post, Ende September, werde ich die Aktion beenden und mit einer neuen Idee im Oktober starten, nämlich dem Schilderwald. 


Alles wird sich um Schilder drehen, denen man überall begegnet. Genauere Erklärungen kommen dann rechtzeitig im September. Ich hoffe, ihr werdet dann auch an der neuen Aktion viel Spaß haben.


Jetzt wünsche ich euch aber erst einmal 
ein wunderschönes Wochenende!

Arti



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