Montag, 3. Juni 2019

Orchideen in der Eifel - Teil 1

In der letzten Maiwoche war ich zweimal in der Eifel um nach unseren heimischen Orchideen zu schauen. 
Heute, im ersten Teil, möchte ich euch verschiedene Knabenkraut-Arten (Orchis) vorstellen. Sie sind besonders prächtig in ihren Erscheinungen.

Das Purpur-Knabenkraut wird ca. 60-70 cm hoch und ist in der Wiese nicht zu übersehen. Da die Pflanze stark gefährdet ist, wurde sie zur Orchidee des Jahres 2013 gewählt.





Das Manns- oder Kuckucks-Knabenkraut erreicht ebenfalls eine Höhe von bis zu 70 cm. Die Blütenfarbe variiert aber von hellem Violett bis zu dunklem Purpur. Die Pflanze wurde zur Orchidee des Jahres 2009 gewählt.




Das Helm-Knabenkraut wird ca. 40 cm hoch. Diese Orchidee  ist in NRW bereits stark gefährdet (Stufe 2 der Roten Liste), obwohl sie bereits 1993 zur Orchidee des Jahres gekürt wurde.



Original


Fokus


Das Brand-Knabenkraut gilt in NRW als gefährdet (Stufe 3 Rote Liste). Zur Orchidee des Jahres wurde die Pflanze 2005 gekürt.




Das Gefleckte Knabenkraut benötigt eher einen feuchten Standort. Vom Aussehen kann man es leicht mit anderen Orchideen verwechseln. Aber die Krekeler Heide ist für ihre Bestände an Geflecktem Knabenkraut bekannt.





Falls euch Fokusarbeiten gefallen, dann schaut doch einfach bei Christa vorbei, dort gibt es montags neue Links zu schönen Bearbeitungen.

Kommentare:

  1. Och...da bin ich ehrlich: Vom Aufbau her hätte ich sie jetzt nicht zu den Orchideen "eingeordnet"; die Blüten selbst angeschaut sieht man doch die Ähnlichkeit, also zu den doch "typischen Orchideen" die ich kenne. Tolle Bilder und sehr informativ. Wieder was gelernt, aber echt auch mal wieder schade zu lesen wie gefährdet die Arten sind. Sollte doch echt drauf geachtet werden dass sie mehr "verbreitet" werden bzw. sich verbreiten können....der Lebensraum erhalten und auch für Bestäubung "sorgen".

    Toller Post, tolle Fotos und den Fokus finde ich auch wieder sehr gelungen.

    Wünsche dir noch einen schönen Wochenstart und sende liebe Grüsse rüber

    N☼va

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  2. Liebe Arti,
    du weisst, dass wir hier um die Ecke auch viele Orchideen haben und das Blütennmeer ist auch gewaltig. Wir haben hier allerdings "nur" das Brandknaben- und das Helmknabenkraut und die Spinnenragwurz und sehr reichhaltig.

    Ich freue mich aber auch, dass die Menschen, die das Leudelsbachtal besuchen, so vernüftig sind und es weder pflücken, noch ausgraben.

    Ich vernächlässige das Tal etwas aber ich bin bestimmt morgen nachmittag wieder dort um nach Faltern zu gucken, die schwirren dort.

    Ein schöner Post und ich werde den Orchideenexperten vom NABU auch mal gerne schauen lassen, vielleicht fährt er dann nächstes Jahr auch mal in die Eifel.
    Mir gefällt es, dass es doch soviele Täler gibt, in denen inzwischen diese Orchideen wachsen.

    Danke für die schöne Information und du hast das auch schön in den Focus gerückt.

    Lieben Gruß Eva

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  3. Wunderschön sehen diese kleinen Orchideenblüten aus.... und immer sind ganz viele am Stiel.
    Danke für die Infos dazu.
    Fein hast du den "Bart" der kleinen Blüte in den Fokus genommen.

    einen guten Start in die Woche
    wünscht gabi

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  4. Liebe Vera,

    die Eifel scheint ein wahres Paradies für Orchideen zu sein und schaut man sich die wunderschönen Pflanzen an, so wäre es wirklich schade, wenn sie irgendwann mal ganz verschwinden werden.
    Bei uns in unmittelbarer Umgebung gibt es diese Orchideen nicht, sie mögen halt andere Böden.
    Man kann nur hoffen, dass sich Menschen finden werden, die sie in den entsprechenden Gebieten auch schützen. In Nordhessen und der Rhön kann man auch noch viele Arten sehen.

    Ich freue mich, dass du dich mal wieder zu den dir bekannten Plätzen auf den Weg gemacht und uns diese schönen Exemplare mitgebracht hast. Sie sind wirklich sehenswert.:-)

    Ich bin gespannt, was uns im 3. Teil erwarten wird. :-)

    Die gepunktete Zunge sieht absolut witzig im Fokus aus. :-)

    Ganz liebe Grüße, herzlichen Dank fürs Mitmachen und ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche
    Christa

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  5. Sehr hübsch anzusehen sind diese Orchideen.
    Deine Bearbeitung in S/W mit der gepunkteten "Zunge" ist echt spitze !
    Liebe Grüße

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  6. Liebe Vera,
    gleichfalls sage ich lieben Dank für die interessante und wunderschön bebilderte Vorstellung dieser heimischen Orchideen-Art.
    Guten Wochenstart und liebe Grüße
    moni

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  7. Liebe Vera,
    ich stimme Dir total zu, auch ich finde diese wunderbare Blume atemberaubend. Hier bei uns in der Voreifel wächst sie tatsächlich noch an jeder Ecke. Wenn ich mit den Hunden unterwegs bin, begegnet mir diese zauberhafte Blume überall. Leider gibt es auch hier immer wieder ein paar Idioten, die meinen diese Blume ausreisen zu müssen. Schade nur, dass sie sie dann einfach wegschmeißen!
    Liebe Grüße
    Manu

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  8. Ich glaube, ich bin noch keiner einzigen, dieser wunderschönen Orchideen begegnet? Sie wachsen anscheinend nicht auf unserem Sandboden? Aber vielleicht finde ich ja doch noch eine, irgend wann einmal?
    LG Heidi

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  9. Hallo liebe Vera,
    was für wunderschöne Fotos und ich hätte jetzt nicht gedacht das es sich hier um eine Orchidee handelt.
    Wenn man sich die Blüten etwas genauer anschaut, sieht man aber doch die Ähnlichkeit einer typischen Orchideen.
    Deine Makros und Dein Fokusbild sind wieder einmal ganz große KLASSE. Witzig die Punkte auf der Zunge.
    Ein ganz toller Post und sehr informativ, nur schade das sie gefährdet ist. Hab ich wieder etwas dazu gelernt.

    Eine schöne Woche wünsche ich Dir.
    Liebe Grüße
    Biggi

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